Russischer Rückzug bei Charkiw

Mehrere Orte seien zurück­erobert worden, teilte der ukrainische ­Präsident Wolodymyr Selenskyj mit. Foto: APA/Bundeskanzleramt/Dragan Tatic

Mehrere Orte seien zurück­erobert worden, teilte der ukrainische ­Präsident Wolodymyr Selenskyj mit.
Foto: APA/Bundeskanzleramt/Dragan Tatic

Nach wochenlangem Beschuss der ukrainischen Stadt Charkiw ziehen sich die russischen Truppen zurück, teilte der ukrainische Generalstab gestern mit.

Das ukrainische Militär habe die russischen Einheiten erfolgreich zurückgedrängt. Die gegnerischen Truppen konzentrierten sich nun auf die Bewachung von Nachschubrouten. Gleichzeitig erfolgten weitere Artillerie- und Luftangriffe, um die ukrainischen Truppen zu schwächen und Befestigungen zu zerstören, hieß es gestern. Auch aus Quellen im Westen wurde bestätigt, das ukrainische Militär habe die russischen Streitkräfte um Charkiw zurückgedrängt.

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj sagte in seiner abendlichen Videoansprache, die Ukrainer würden alles tun, um die Eindringlinge zu vertreiben. Der Ausgang des Krieges werde jedoch von der Unterstützung Europas und anderer Verbündeter abhängen. „Niemand kann heute vorhersagen, wie lange dieser Krieg dauern wird“, so Selenskyj.

Ortschaften zurückerobert

Auch Selenskyj meldete Fortschritte der Truppen. Im Laufe des vorangegangenen Tages seien sechs ukrainische Städte und Dörfer zurückerobert worden, sagte der Präsident.