Urlaubsverkehr sorgt für Stau-Chaos

Seit den Nachtstunden rollt die Reisewelle von Deutschland durch Österreich Richtung Süden. Ausgelöst wird der starke Reiseverkehr unter anderem durch Ferien-beginn in Bayern und Baden-Württemberg.

Hauptbelastet war gestern Morgen nach Angaben des ÖAMTC die Tauern Autobahn (A10) in Salzburg. „Für die etwa 40 Kilometer lange Strecke zwischen Golling und Flachau brauchten Reisende gegen 9 Uhr rund zwei Stunden, abschnittsweise gab es Schritttempo, dann wieder Stillstand“, berichtete ÖAMTC-Stauberater Clemens Gstöttner, der mit dem Motorrad auf der A10 Stau-geplagte informierte und bei Pannen half.

Auch Kärnten, Ober- und
Niederösterreich betroffen

Weitere Staupunkte im Reiseverkehr Richtung Süden gab es gestern am frühen Vormittag laut ÖAMTC in Kärnten auf der A10 vor dem Oswaldi-
bergtunnel bei Villach und der A11 vor den Karawankentunnel, in Oberösterreich auf der A8 vor dem Baustellenbereich bei Ort im Innkreis und nach einem Unfall vor Wels sowie in Niederösterreich auf der Fahrt Richtung Osten vor Baustellen auf der A1 vor dem Knoten Steinhäusl und der A4 zwischen Göttles-brunn und Bruck an der Leitha. In der nahen Zukunft erwartet der ÖAMTC auch eine Zunahme des Verkehrs auf den Transitrouten Richtung Norden, da etliche Urlauber bereits auf dem Heimweg seien.

800 Kilometer Stau
in Frankreich

Noch ärger trifft es die Lenker in Frankreich: Der dortige Urlaubsverkehr führte gestern zu Gedränge vor allem auf Autobahnen in Richtung Mittelmeer und Atlantikküste. Landesweit staute es sich auf mehr als 800 Kilometern. Zwischen Juli und August sind die Straßen in Frankreich traditionell voll, da gleichzeitig viele in den Urlaub starten und ebenso viele heimkehren.