Beschlagnahmte Dokumente: Trump will Überprüfung blockieren

Ein Polizeifahrzeug vor Trumps ­Anwesen Mar-a-Lago. Foto: AFP

Ein Polizeifahrzeug vor Trumps ­Anwesen Mar-a-Lago. Foto: AFP

Donald Trump will richterlich erwirken, dass die Regierung an der Überprüfung der in Mar-a-Lago beschlagnahmten Dokumente gehindert wird, bis ein „Special Master“ als unabhängiger Prüfer ­eingesetzt werden kann.

Nach der Veröffentlichung neuer Details zu den FBI-Durchsuchungen im Anwesen von Donald Trump hat der Ex-Präsident erneut eine neutrale Überprüfung der Ermittlungen gefordert. Die US-Regierung solle sich nicht weiter mit der Prüfung der Dokumente befassen, bis ein unabhängiger Prüfer – ein sogenannter „Special Master“ – eingesetzt worden sei, forderten Trumps Anwälte in einem am späten Freitagabend (Ortszeit) eingereichten Antrag. Bereits Anfang der Woche hatten die Anwälte des früheren US-Präsidenten eine Klage eingereicht, um gegen die Behörden vorzugehen.

Die Bundespolizei FBI hatte am 8. August Mar-a-Lago durchsucht. Hintergrund ist der Umgang des Republikaners mit Dokumenten aus seiner Amtszeit als Präsident. Da Trump die Unterlagen in seinem privaten Anwesen aufbewahrte, könnte er gegen das Gesetz verstoßen haben.