Neue Proteste und Gewalt im Iran

Teheran. Gut drei Wochen nach dem Tod der jungen Kurdin Mahsa Amini reißen die Proteste im Iran nicht ab. Nach einem Aufruf zu Massendemonstrationen habe es gestern in vier Städten Demonstrationen und Streiks gegeben, teilte die in Norwegen ansässige iranische Menschenrechtsgruppe Hengaw mit. In den kurdischen Städten Saqez und Sanandaj hätten Sicherheitskräfte auf Demonstranten geschossen und Tränengas eingesetzt. In Teheran
wurden Molotow-Cocktails geworfen.