„TUN“: Der Green Deal Vorarlberg

Der Verein „TUN“ stellte sich am Freitagabend vor. Das Ziel: Vorarlberg soll bis ­2030 klimaneutral werden. Foto: Pzwei

Der Verein „TUN“ stellte sich am Freitagabend vor. Das Ziel: Vorarlberg soll bis ­2030 klimaneutral werden. Foto: Pzwei

Mehr als 20 führende Unternehmen Vorarlbergs sind von der klimaneutralen Energiezukunft des Landes überzeugt. Mit der Gründung des Vereins „TUN Green Deal Vorarl­berg“ setzen sie ein ­Zeichen für den Wandel.

Die Mitgliedsbetriebe übernehmen Verantwortung und wollen rasch gemeinsam mit Wirtschaft, Politik und Zivilgesellschaft Lösungen umsetzen und in erneuerbare Energien und nachhaltige Projekte in­vestieren. Die ersten Schritte sind getan: Bei der Präsentation am Freitagabend stellte „TUN“ konkrete Maßnahmen und Prüfinstrumente für die Transformation zur europäischen Modellregion vor und lud zum Mitmachen bei der Bewegung ein. „Jetzt ist Zeit zu handeln, nicht erst morgen oder übermorgen. Wir gehen mutig voran, sprechen brennende Themen an, diskutieren auf Augenhöhe und gestalten gemeinsam eine lebenswerte Zukunft“, betont Sutterlüty-Geschäftsführer Jürgen Sutterlüty die Motivation für die Gründung. Gemeinsam mit Bianca van Dellen (WKV) vertrat er die TUN-Gründungsmitglieder bei der Podiumsdiskussion mit Sabine Klapf (Südwind Vorarlberg) und Christof Drexel (drexel reduziert).

Initiative der Vorarlberger ­Wirtschaft

TUN-Vereinsmitglieder sind international tätige Industriebetriebe wie ALPLA, Blum, Gebrüder Weiss, Getzner Holding, Haberkorn, Pfanner Getränke, Rauch Fruchtsäfte und Rhomberg Bau sowie regionale Größen wie Schwärzler Hotels, Tomaselli Gabriel Bau oder der Lebensmittelmarkt Sutterlüty. Zu den Gründungsmitgliedern zählen auch die Vorarlberger Sparkassen, die Vorarlberger Landes-Versicherung (VLV), illwerke vkw sowie die Wirtschaftskammer Vorarlberg (WKV). Weitere Mitglieder kommen laufend hinzu.

Mehr zum Thema auf den Seiten 16/17 dieser Ausgabe.