Rauch: „Setzen damit ­zentrale Meilensteine“

Gesundheitsminister Johannes Rauch. Foto: AP

Gesundheitsminister Johannes Rauch. Foto: AP

Anlässlich des ­gestrigen 29. internationalen Tags der Menschen mit ­Behinderungen hat Sozialminister Johannes Rauch (Grüne) mehr Geld für diese Personengruppe angekündigt.

Einerseits stehen im kommenden Jahr insgesamt 340 Millionen Euro aus dem Budget für die berufliche Teilhabe von Menschen mit Behinderung zur Verfügung – das sind 30 Millionen Euro mehr als heuer. Damit soll auch ein auch ein Schwerpunkt auf die Verbesserung der beruflichen Teilhabe von Frauen mit Behinderungen gelegt werden. Zudem werden für die Förderung von Projekten, die der Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention dienen, in den Jahren 2023 und 2024 jeweils 50 Mio. Euro zusätzlich zur Verfügung gestellt. Der im heurigen Juli vom Ministerrat beschlossene Nationale Aktionsplan Behinderung 2022-2030 bildet die zentrale Strategie zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention in Österreich.

„Ziel ist ­Chancengleichheit“

„Als Sozialminister ist es mein Ziel, für Chancengleichheit zu sorgen. Ein Herzensanliegen ist für mich dabei auch eine Verbesserung der gesellschaftlichen und beruflichen Teilhabe von Menschen mit Behinderung, weshalb es mich freut, dass wir in den kommenden Jahren deutlich mehr finanzielle Mittel zur Umsetzung dieses Auftrags zur Verfügung haben“, stellte Rauch dazu gestern in einer Aussendung fest. „Durch all diese Maßnahmen setzen wir zentrale Meilensteine für die Behindertenpolitik der nächsten Jahre in Österreich.“