Vogelgrippe: Schutz für Vögel auf Galapagos

In Peru fielen der Vogelgrippe bereits 14.000 ­Seevögel, vor allem Pelikane, zum Opfer. Foto: AFP

In Peru fielen der Vogelgrippe bereits 14.000 ­Seevögel, vor allem Pelikane, zum Opfer. Foto: AFP

Quito. Ecuador will die einzigartigen Wildvogelarten auf den Galapagosinseln vor der in Europa und Nordamerika grassierenden Vogelgrippe schützen, die in den vergangenen Wochen mit Zugvögeln auch nach Südamerika gelangt ist. Das Land hatte am Mittwoch einen 90-tägigen Notstand verhängt, nachdem die hochansteckende Krankheit bei Vögeln in einigen Betrieben festgestellt worden war. In Südamerika sind bisher vor allem Peru und Ecuador vom H5N1-Virus betroffen. Die aktuelle Vogelgrippewelle war in Kanada ausgebrochen und breitete sich von dort auf die USA aus, wo die Behörden eine Rekordzahl von 50 Millionen Todesfällen registrierten. Auch in Europa wütet das Virus aktuell so stark wie nie zuvor.