DR. TÜPFLAR

von ewald.berkmann@wannundwo.at

Rio 2016, …

… „eine wundervolle Stadt, die aus den Spielen trotz der Zweifel einen Erfolg machte“ (Le Monde). Wären da nicht die verschobenen Verhältnismäßigkeiten internationaler Berichterstattungen, wie z. B.: Vier Olympiateilnehmer pinkeln an eine Tankstelle. Ein Wachmann verlangt die Ausweise. Die vier maulen zurück. Der Wachmann zieht die Waffe.

dr.tüpflar: Dieser „Überfall auf vier amerikanische Schwimmer“ geht als „bad news“ und als die Bestätigung bestimmter traditioneller und politischer Einstellung gegenüber einem Schwellenland wie Brasilien um die Welt.

„Du musst dir Killer erziehen“,

… „einen Psychologen braucht es dafür nicht“. Funktionär Peter S. macht Sportler für Olympia (VN).

dr.tüpflar: Damit sollen 2002 „sechs bis acht Medaillen möglich sein“?

„Ein Return on Investment …

… kommt nicht nach zwei Jahren. Bei uns fehlt die Euphorie, die Begeisterung, der Hunger auf Erfolg und auf Anerkennung, das Kämpfen bis zum Ende, …“ (wie auch Karl S., der andere Olympia-Funktionär, im Kurier).

dr.tüpflar: Die schönste Nebensache als neoliberale Spekulationsmasse.

„Heimat …

… darf keine Käseglocke sein, die andere ausschließt“. Der Südtiroler LH Arno Kompatscher (SVP) zu den Schäden durch nationale Egoismen.

dr.tüpflar: Die Südtiroler Gesamtschule lässt „Heimat“ neu denken.

Weil sich Populisten …

… rechter und konservativer Parteien von ihrem eigenen aggressiven Gerede Erfolg und Karriere versprechen, wollen einige Enttäuschte zurück, nach Hause, in die Türkei.

dr.tüpflar: Auf populistische Scharfmacher können wir verzichten, nicht auf integrierte Mitbürger.

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„Unausgegoren …

… sind die Ideen, nicht ausgegoren die Vorschläge der Regierungsparteien“ (Oppositionskritik, ORF).

dr.tüpflar: Kritik, aufschlussreich, wie schaumgeboren aus Vergorenem?

Ausgeleuchtet

Brasilien, dessen Menschen Jahrhunderte von Kolonialstaaten, mit Unterstützung der Kirche, unterdrückt und ausgebeutet wurden. Dasselbe findet heute durch eine landeseigene, kleine, rechte Oligarchie statt, die im Interesse fremder Konzerne, Geheimdienste und Militärs, zum Zweck der politischen Destabilisierung, agiert – das Schicksal vieler Völker Mittel- und Südamerikas.

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