Aus dem Auge aus dem Sinn

Die Aussage von Herrn LR Gantner, dass die Kälber nach der gesetzlichen Grundlage nach Bozen und weiter nach Norditalien transportiert werden, löst das Problem des qualvollen Transportes nicht. Es bleibt die schmerzhafte Mast in Einzelboxen, welche in Österreich verboten sind, und die Fütterung mit minderwertigem Ersatzmilchpulver. Wo die Kälber nach der qualvollen Mästung und anschließend zu einer qualvollen Schlachtung (Türkei, Libanon, etc.) gebracht werden, interessiert den Landwirt, Landwirtschaftskammerpräsident Moosbrugger und den Landesrat Gantner überhaupt nicht. Das Grundproblem liegt in der Mich- und Käseproduktion von weit über 150% des Eigenbedarfes und dies ergibt, dass zu viele männliche Kälber als Nebenprodukt geboren werden. Man könnte noch vieles Schreiben, weil die Landwirtschaft in Vorarlberg von den festgeschrieben notwendigen Maßnahmen Tierschutzland Nummer 1 (Tierschutz hört nicht an der Grenze auf), mehr Biobauern, mehr Gemüseanbau, etc. der Ökolandstrategie 2020 noch weit entfernt ist.

 Renate Allgäuer,

 Hörbranz

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