Kein Interesse an Lösungen?

Obwohl vom Verein gegen Tierfabriken und den Vorarlberger Medien regelmäßig (!) Missstände aufgezeigt werden, passiert nichts. Die Politik kratzt nur mehr oberflächlich an Symptomen, scheint kein Interesse an nachhaltigen Lösungen zu haben. Ein Landesrat, der für Tierschutz und Landwirtschaft zuständig ist, getrieben von Interessenskonflikten, kann gar nicht anders, als uneinsichtig zu sein. Unabhängig von Personen, ist es mehr als an der Zeit, das System gründlich zu überdenken. Es ist an der Zeit, die Aufteilung der Ressorts der Landesräte und Landesrätinnen eingehend zu prüfen. Der Anschein, dass wirtschaftliche Interessen über allem anderen stehen, kommt in vielen Bereichen auf. Insbesondere in der Agrarindustrie, wo es augenscheinlich rein um Gewinn geht. Da kann Tierschutz nur auf der Strecke bleiben. Was es meiner Meinung nach braucht: Lösungsansätze, die tiefer gehen. Ernsthaftes Interesse an Tierschutz und Gemeinwohl, losgelöst von wirtschaftlichen Maximierungsfantasien.

 Sandy P. Peng, Lauterach