Die Post bringt allen was …

Briefmarkenerhöung am 1. April 2020. Der Service der Post ist famos. Am 14. August 2018 sendete ich einen Rechnungsbrief von Lochau an die drei Kilometer entfernte Bregenzer Adresse meines Kunden. Wegen Zahlungsverzug schickte ich an die gleiche Adresse am 2. Jänner und am 14. März 2019 einen zweiten und dritten Brief. Nach 538 Tagen wurden alle drei Briefe gemeinsam am 30. Jänner 2020 mit dem Vermerk „Verzogen“ an mich retourniert, obwohl die Adresse stimmt. Einer davon wurde sogar bei einer anderen Lochauer Familie eingeworfen. Nach Beschwerdeanrufen kam eine Mail von der Post mit dem Inhalt: „Wir verstehen Ihren Missmut gut. Kontaktieren Sie uns, wenn wir noch etwas für Sie tun können.“ Weiters wird montags in Lochau keine Post zugestellt. Letzte Woche bekam ich einen Brief zurück mit dem Aufkleber „Unbekannt“. Ich brachte Ihn dann selber 200 Meter von mir entfernt vorbei. Leider schrieb ich die Hausnummer 33 statt 35. Das sechs Meter benachbarte Einfamilienhaus fand der Postbote scheinbar nicht. Was wurde aus unserem staatseigenen Vorzeigeunternehmen Post? Ein monopolistisches Privatunternehmen mit einem sehr fragwürdigen Service. Außerdem vernichtet das Prospekt „Kuvert“, das keiner liest, Unsummen und produziert C02.
 
 David Feurstein, Lochau

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