Glücksmomente

Wer will es nicht? Das Glück. Und mehr als einmal habe ich gelesen, dass sich Glück vergrößert, wenn wir es teilen. Das hat sich wohl auch der Schweizer Mark Riklin gedacht als er eine Meldestelle für Glücksmomente eingerichtet hat. Eine Bekannte hat mir vor einigen Wochen davon erzählt. Ich habe natürlich gleich nachgeschaut und wurde fündig. Auf der Homepage der Meldestelle für Glücksmomente finden sich mittlerweile tausende Einträge übers kleine Glück. Lesen Sie nach. Und freuen Sie sich über die Glücksmomente der anderen Menschen.

Gerade in Zeiten wo bewusst wird, dass „Das Glück ein Vogerl“ ist, wie Alexander von Biczo zutreffend getextet hat, sind Glücksmomente hilfreich. Und wenn wir sie zulassen, dann sind sie gar nicht so rar. Auch wenn es das nie enden wollende Glück nicht gibt, Glücksmomente gibt es für alle von uns. Zulassen müssen wir sie halt.

Und noch etwas, Glücksmomente sind so unterschiedlich wie wir Menschen es sind. Mein Glück schaut anders aus als das Glück meines Sitznachbarn im Zug. Es kann mich aber anregen, wenn der mir davon erzählt. Dann kann es schon zu meinem Glück werden, dass ich mit jemand ins Gespräch gekommen bin, den ich vorher nicht kannte.

Und weil es so anregend ist, hier ein paar Glücksmomente, die ich gefunden habe. „Mit meinem Liebsten im Cabrio unterwegs in die Ferien.“ „Nach einer anstrengenden Bergfahrt mit dem Rad das T-Shirt bei der Talfahrt im Wind flattern lassen.“ „In der Sonne sitzen und den tanzenden Blättern zuschauen.“

Und im Übrigen haben Sie Recht: Es gibt keinen Rechtsanspruch aufs Glücklich sein. Wir können aber viel dazu beitragen unser eigenes Glück zu erhöhen. Und sei es durch ganz einfache Glücksmomente. Und dabei soll es auch nicht verboten sein andere Menschen in Sachen Glück zu unterstützen. Dann kommt es übrigens zu uns zurück.



In „Kopfstücke“ hat Gast-
kommentator Peter Kopf Raum für seine persönliche Meinung. Diese muss nicht mit der Redaktion
übereinstimmen.

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