Demenz, Corona-Maßnahmen

Im Internet findet sich derzeit ein Artikel des Bremer Altersforschers Professor Sven Voelpel: „Alzheimer vorbeugen: Diese fünf Maßnahmen zahlen sich aus.“ Das Leben sei wie ein Bankkonto, auf das ich stets einzahle und damit beeinflusse, ob es Richtung Wohlbefinden oder in Richtung Krankheit gehe. Bei Punkt vier heißt es: „Freundschaften pflegen“. Soziale Kontakte seien enorm wichtig für Synapsenbildung im Hirn. Punkt fünf besagt: „Bewegen“. All das wird uns durch die überzogenen Corona-Maßnahmen seit März in unterschiedlichem Ausmaß genommen. Kein Seniorentanz, keine Bälle, keine Feiern mit mehr als zehn Personen und, und, und – alles abgesagt. In Panik versetzte Alte sitzen bewegungslos und ohne Besuch ihrer Enkel in ihren Wohnungen. Und wenn sie sich überhaupt trauen, selbst Einkaufen zu gehen, starren sie in maskierte Gesichter ohne Lächeln. Keine Umarmungen, kein kräftiger Händedruck – das ist zum Krankwerden! Und das alles bei nur bei wenigen ernsthaft Corona-Kranken im ganzen Land. Die Anzahl der an Demenz erkrankten Menschen wird im nächsten Jahr massiv gestiegen sein!

 Mag. Gertraud Burtscher,  Bludesch

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