Kurz gefragt



Lieber eine Kanalfahrt durch
Amsterdam oder eine Schifffahrt
auf dem Bodensee?
Da entscheide ich mich für den
Bodensee. Die Kanalfahrten überlasse ich lieber den Touristen (lacht).

Was machen Sie als Erstes, wenn Sie in der Früh aufstehen?
Leider führt mich mein erster Weg direkt ins Büro – ich muss einfach immer gleich Up-To-Date sein.

Wobei können Sie am
besten abschalten?
Wenn ich ehrlich bin, eigentlich gar nicht. Bei mir muss immer was passieren. Auch im Urlaub. Das ist für meine Frau nicht immer leicht (grinst).

Gibt es ein Ritual in ihrer Familie, dass ihr mit den Kindern immer gepflegt habt?
Ja. Zu jedem Geburtstag bekommen sie ganz klassisch einen Apfelkuchen. Das kommt noch aus meiner Kindheit und daran halte ich fest.


Was bedeutet Heimat für Sie?
Mittlerweile habe ich ja mehr Zeit im „Ausland“ verbracht als in den Niederlanden. Aber ich denke Heimat ist für mich dort, wo ich mich wohl fühle und ist nicht an einen Ort gebunden. Wenn ich mich im Ländle so umsehe, würde ich sagen, meine Heimat hier ist purer Luxus.


Was kochen Sie, wenn Sie Gäste
bei sich zu Hause haben?
Auf jeden Fall etwas, das allen schmeckt (lacht). Ich habe die Erfahrung gemacht, dass man mit Risotto nie falsch liegt. Das kann man in allen Variationen machen und ist immer lecker.

Sie wurden sehr katholisch erzogen, haben Sie das auch an ihre Kinder weitergegeben?

Ja, würde ich schon sagen. Zwar nicht mehr so streng wie damals bei uns als Kinder, aber die Kirche und der Glaube spielen schon eine wichtige Rolle.


Welchen Traum möchten Sie
sich eines Tages noch erfüllen?
Den Bodensee mit all seinen Facetten ganz in Ruhe zu erkunden.

Vermissen Sie die
Niederlande manchmal?
Nicht wirklich. Meine Geschwister und ich schaffen es ab und an, uns zu treffen, was wir dann auch besonders genießen.