Persönlich gefragt


Haben Sie schon einen
Lieblingsplatz im Ländle?
„Der Strandabschnitt in Lochau vom Seehotel Richtung deutsche Grenze, dieses kleine Naturschutzgebiet mit den Kieselstränden. Wenn man dort am Lagerfeuer sitzt, Menschen aus allen Gesellschaftsschichten trifft und plaudert, ist das eine tolle, gemütliche Atmosphäre. Das taugt mir extrem.“

Ihre Karriere bedeutete auch einige Umzüge. Was sagt die Familie dazu?
„Meine Familie hat mich immer unterstützt und ist sehr froh für mich, dass ich diese Funktion bekommen habe.“

Haben Sie im Privatleben auch so
viel Ordnung und Disziplin, wie im Militär herrscht?
„Ich bin insgesamt glaube ich gar nicht der typische Soldat und Offizier. Ich kann sehr konsequent sein in der Verfolgung meiner Ziele, meine Freizeit ist aber nicht so durchgeplant. Da versuche ich im Herz und Kopf spontan und jung zu bleiben, weil das das Leben bereichert. Eine gewisse Lebendigkeit wünsche ich mir nicht nur für mich, sondern für viele Menschen. Das ist eine Lebensphilosophie, die mir inne ist.“


Wie sieht der Arbeitsalltag eines Militärkommandanten aus?
„Als erstes am Tag freue ich mich, wenn ich auf meinem Weg in die Kanzlei meine Mitarbeiter aller Ebenen treffe, sie begrüße und frage, was ansteht. Anschließend weist mich mein
Presseoffizier in die Presselage ein. Dann habe ich in der Regel einen Termin nach dem anderen. Aber ich liebe das, deswegen bin ich auch in einer leitenden Funktion.“

Aktuell greift die Corona-Hysterie um sich. Haben Sie auch Desinfektionsmittel in Ihrer Tasche und Lebensmittel gebunkert?
„Hysterie ist absolut nicht angebracht und auch ich selber sehe das sehr entspannt. Dass Menschen Vorratskäufe machen, verstehe ich. Früher war das selbstverständlich, gerade in bäuerlich geprägten Regionen. Ich selber tue das aber nicht und habe auch keinerlei
Desinfektionsmittel daheim.“


Zuletzt an den Salzburger in Ihnen: Vorarlberger Käsknöpfle oder
Pinzgauer Kasnocken?
„Ich habe ehrlich gesagt noch gar keine Vorarlberger Käsknöpfle probiert. Das muss ich also erst noch von meiner
To-do-List abhaken.“

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