Statements

Helena studiert neben Wirtschafts- und Sozialwissenschaften auch Soziologie in Wien.

Helena studiert neben Wirtschafts- und Sozialwissenschaften auch Soziologie in Wien.

<p>Max, 13, Nüziders: „Ich finde E-Learning anstrengend. Vor dem Computer zu sitzen, macht keinen Spaß, sondern richtig müde. Außerdem ist es stressig, wenn die Verbindung abbricht. Blöd ist, dass man sein Hobby nicht ausüben darf. Zurzeit bin ich in einem Skiverein, aber trainieren geht leider nicht.“</p>

Max, 13, Nüziders: „Ich finde E-Learning anstrengend. Vor dem Computer zu sitzen, macht keinen Spaß, sondern richtig müde. Außerdem ist es stressig, wenn die Verbindung abbricht. Blöd ist, dass man sein Hobby nicht ausüben darf. Zurzeit bin ich in einem Skiverein, aber trainieren geht leider nicht.“

<p>Noelia, 13, Feldkirch: „Im ersten Lockdown habe ich sehr viele Briefe geschrieben. Da die Leute mehr Zeit hatten und daheim waren, haben sie auch geantwortet. Wenn Freunde in Quarantäne waren, habe ich eine Schokolade verpackt und sie in den Postkasten geworfen. Ich finde, dass Kinder in der Corona-Krise ein bisschen vernachlässigt werden. Baumärkte zum Beispiel haben vor den Schulen und Spielplätzen aufgemacht. Bei uns haben die meisten aber keinen Garten. Ich denke, Freunde sehen zu dürfen ist ein Recht, aber in einer Pandemie muss wohl zuerst an Patienten gedacht werden.“</p>

Noelia, 13, Feldkirch: „Im ersten Lockdown habe ich sehr viele Briefe geschrieben. Da die Leute mehr Zeit hatten und daheim waren, haben sie auch geantwortet. Wenn Freunde in Quarantäne waren, habe ich eine Schokolade verpackt und sie in den Postkasten geworfen. Ich finde, dass Kinder in der Corona-Krise ein bisschen vernachlässigt werden. Baumärkte zum Beispiel haben vor den Schulen und Spielplätzen aufgemacht. Bei uns haben die meisten aber keinen Garten. Ich denke, Freunde sehen zu dürfen ist ein Recht, aber in einer Pandemie muss wohl zuerst an Patienten gedacht werden.“

<p>Julian, 17, St. Gerold: „Allzu lange könnte ich kaum darauf verzichten, mich mit mehr als zwei Personen treffen zu dürfen. Als Jugendlicher gehört es dazu, dass man in Gruppen unterwegs ist. Man kann sich nicht gesund entwickeln, wenn man ständig abgeschottet und isoliert ist. Längerfristig würde es auch nicht klappen, auf die Schule zu verzichten. Mein Tagesplan kommt durcheinander und ist unstrukturiert.“</p>

Julian, 17, St. Gerold: „Allzu lange könnte ich kaum darauf verzichten, mich mit mehr als zwei Personen treffen zu dürfen. Als Jugendlicher gehört es dazu, dass man in Gruppen unterwegs ist. Man kann sich nicht gesund entwickeln, wenn man ständig abgeschottet und isoliert ist. Längerfristig würde es auch nicht klappen, auf die Schule zu verzichten. Mein Tagesplan kommt durcheinander und ist unstrukturiert.“

<p>Jana, 17, Schnifis: „‚Distance-Learning‘ im letzten Jahr meiner Ausbildung? Völlig undenkbar. Wie soll unsere Generation eine Gesellenprüfung ohne Praxisunterricht in der Schule bestehen? Wie sollen wir zielstrebig arbeiten? Wo bleibt der Ansporn für einen ausgezeichneten Erfolg? Meines Erachtens braucht es geöffnete ­Schulen, um den Rückhalt für die ­Auszubildenden zu stärken.“</p>

Jana, 17, Schnifis: „‚Distance-Learning‘ im letzten Jahr meiner Ausbildung? Völlig undenkbar. Wie soll unsere Generation eine Gesellenprüfung ohne Praxisunterricht in der Schule bestehen? Wie sollen wir zielstrebig arbeiten? Wo bleibt der Ansporn für einen ausgezeichneten Erfolg? Meines Erachtens braucht es geöffnete ­Schulen, um den Rückhalt für die ­Auszubildenden zu stärken.“

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