Kurz gefragt

Sie sind seit 2021 – gemeinsam mit Alex­andra Wucher – Geschäftsführer des Vorarlberger Kinderdorfs. Wie teilen Sie sich ihre Aufgaben?

Ich war zuvor im Bereich Zuwanderung und Integration tätig und habe mich viel mit Diversität und Chancengerechtigkeit beschäftigt – beides Themen, die im Vorarlberger Kinderdorf hohe Relevanz haben. Ich habe jedoch bislang nie im Kinder- und Jugendhilfekontext gearbeitet, hier bin ich tatsächlich Quereinsteiger. Meine Aufgaben liegen in erster Line auf sozial­politischen Thematiken sowie der Organisationsentwicklung. Alexandra ist schon länger im VoKi tätig und hat als Psychologin in Fragen der Kinder- und Jugendhilfe weitaus mehr Kompetenz als ich. Sie ist auch für die Personalentwicklung verantwortlich.

Wie verbringen Sie heuer persönlich das Weihnachtsfest?

Wir sind eine Großfamilie und feiern heuer alle gemeinsam. Das freut mich sehr. Wir essen und singen zusammen, danach gibt eine gemeinsame Bescherung. Zu essen gibt es übrigens einen Klassiker der österreichischen Küche – Tafelspitz, den ich selbst zubereite.

Was erhoffen Sie sich für 2023?

Ich hoffe, dass wir als Gesellschaft wieder die Kraft der Solidarität entdecken, die Menschen in ihrer alltäglichen Lebenssituation verstehen und sie unterstützen, wo es möglich ist. Zudem wünsche ich mir, dass wir wieder zuversichtlicher werden. Also nicht nur mit Angst in die Zukunft blicken, sondern auch die Chancen sehen, die sich bieten. Es braucht Leute, die mutig voranschreiten und sagen: Ja, es ist gerade nicht leicht, aber wir schaffen es. Wir haben immer noch Möglichkeiten, zu gestalten.