„Klima an die Spitze der Agenda!“

Rund 50 Jugendliche haben sich angemeldet, am Jugendklimarat in der inatura in Dornbirn teilzunehmen.  Fotos: W&W/Wohlgenannt

Rund 50 Jugendliche haben sich angemeldet, am Jugendklimarat in der inatura in Dornbirn teilzunehmen.  Fotos: W&W/Wohlgenannt

Fridays for Future erarbeitet mit Vorarlbergs Jugendlichen eine „Deklaration der Klimagerechtigkeit“ für die Gemeinden. W&W hat sich umgesehen.

Rund 50 Jugendliche sind der Einladung von Fridays for Future gefolgt und haben sich zum Jugendklimarat in der inatura in Dornbirn angemeldet. Sie wollen an einem Forderungspaket für die 96 Vorarlberger Gemeinden, der „Deklaration der Klimagerechtigkeit“, mitarbeiten und so ihre Stimme nutzen. Zwei Vormittage lang wird jeweils von 08 bis
12 Uhr überlegt, Ideen gesammelt und schlussendlich gemeinsam abgestimmt, was Vorarlbergs Gemeinden für Klimagerechtigkeit tun können und sollen.

„Bürger- und Bürgerinnenrat“

Aaron Wölfling von Fridays for Future spricht von einem „Bürger- und Bürgerinnenrat“. Denn es seien Schüler aus allen Schulformen eingeladen worden, die so die gesamte Vorarlberger Schülerschaft vertreten. „Das ist, was die Jugend Vorarlbergs fordert und da sollten die Gemeinden Wert darauf legen“, apelliert er. Die kommunale Ebene sei sehr wichtig, erklärt Wölfling, denn sie könne einerseits Bewusstsein schaffen und entscheide andererseits über die Raumplanung, wie der Lebensraum aller aussehe.

Pünktlich zu den Wahlen

Das von den Jugendlichen in zwei Vormittagen erstellte Forderungspaket wird am Freitag, 13. März auf der ersten Vorarlberger Climate Justice Parade präsentiert. Pünktlich zu den Gemeinderatswahlen, die am Sonntag, 15. März über die Bühne gehen. „Es ist extrem wichtig, dass wir bei dieser Wahl das Klimathema wieder auf die Spitze der Agenda tragen!“, ruft Anja Fink von Fridays for Future zur Teilnahme an der
Climate Justice Parade auf.

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