Jonatan Szer, Agnieszka Wellenger, Thorsten Hermentin, Benjamin Blaikner, Sonja Kreibich und Remo Rauscher.

Jonatan Szer, Agnieszka Wellenger, Thorsten Hermentin, Benjamin Blaikner, Sonja Kreibich und Remo Rauscher.

Die Entführung des Thomas G.
– Premiere im Theater KOSMOS

Am vergangenen Samstag konnte das Auftragswerk „Die Entführung des Thomas G.“ am Theater KOSMOS uraufgeführt werden. In dem Stück, das der junge Salzburger Benjamin Blaikner sowohl geschrieben als auch inszeniert hat, dient die Biografie des Vorarlberger Thomas Gratt und seine Beteiligung an der Entführung des österreichischen Unternehmers Walter Palmers als Vorlage, Schablone und Ansatzpunkt zur Auseinandersetzung mit der „Linken“ in den 1970er Jahren. Hauptdarsteller Torsten Hermentin überzeugte mit seiner Bühnenpräsenz und wurde von Sonja Kreibich und Agnieszka Wellenger perfekt ergänzt. In der Inszenierung, die Sprechtheater mit Livemusik und Liveprojektionen kombiniert, konnten der argentinische Musiker Jonatan Szer und der „Lichtmaler“ Remo Rauscher den Abend mit spannenden künstlerischen Akzenten erweitern. Das Publikum war begeistert und musste aber wegen der noch geltenden Corona-Auflagen abermals auf eine Premierenfeier verzichten. Im KOSMOS Foyer konnte die neue Ausstellung „Vieltönige Leibesübungen“ von Tone Fink, kuratiert von Edgar Leissing bestaunt werden. Neben Landesrätin Barbara Schöbi-Fink, Kulturstadtrat Michael Rauth, stv. Grünen Klubobfrau Eva Hammerer mit Parteikollegen und Landtagsabgeordneten Bernie Weber und den Historikern Meinrad Pichler, Harald Walser, Markus Barnay, Werner Dreier und ORF Vorarlberg Kulturkoordinatorin Jasmin Ölz-Barnay, besuchte auch Sabine Mathis, die Schwester von Thomas Gratt, mit Familie die Premiere. Auch die KOSMOS-Sponsoren Martin Summer (Rhomberg Bau), Andreas Neuhauser (illwerke vkw), Wilfried Hopfner (Raiffeisenbank) und Matthias Luger (dynabcs) waren dabei.

<p>Eva Hammerer und Bernie Weber.</p>

Eva Hammerer und Bernie Weber.

<p>Barbara Schöbi-Fink, Philipp Schöbi und ­JürgenThaler.</p>

Barbara Schöbi-Fink, Philipp Schöbi und ­JürgenThaler.

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