Mehr Chancen für eine erfolgreiche Zukunft

LSth. Barbara Schöbi-Fink setzt sich dafür ein, dass Familie und Beruf vereinbar sind. Foto: handout/Land Vorarlberg

LSth. Barbara Schöbi-Fink setzt sich dafür ein, dass Familie und Beruf vereinbar sind. Foto: handout/Land Vorarlberg

Ganztägige Schulformen: Sie bieten viele Vorteile, Ausbildungs- und Anstellungs- möglichkeiten.

Ganztägige Schulformen haben viele Vorteile. Altersgerechte, qualitativ hochwertige und verlässliche Angebote sind ein wichtiger Beitrag zur Förderung der Kinder. Damit werden Eltern schulpflichtiger Kinder bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf unterstützt. Durch ein zeitgemäßes und bedarfsgerechtes Angebot an leistbaren Betreuungs- und Lernmöglichkeiten wird aber vor allem mehr Bildungsqualität und Chancengerechtigkeit geschaffen. Das Land Vorarlberg unterstützt daher den Ausbau ganztägiger Schulformen und bietet so jungen Menschen beste Chancen für eine erfolgreiche Zukunft. Bereits rund 29 Prozent der Vorarlberger Pflichtschulkinder nehmen eine ganztägige Schulform in Anspruch, das sind 9237 Schüler. Im Schuljahr 2020/21 gibt es an Volks-, Mittel-, Sonder- und Polytechnischen Schulen insgesamt 76 ganztägige verschränkte Klassen und rund 389 Gruppen mit getrennter Abfolge, die neben dem Unterricht optimale Lern- und Freizeitbetreuung anbieten. Neben den Unterrichtseinheiten erfahren die Kinder ein abwechslungsreiches Freizeitprogramm mit täglichen Bewegungseinheiten, musikalischer und kreativer Förderung. Die Kinder werden entsprechend ihrem Lerntempo professionell beim Lernen unterstützt. Auch die Hausaufgaben werden in der Schule erledigt. Damit bleibt mehr Zeit für die Familie. So erleben Kinder die Schule als Lebenswelt, in der sie sich neben dem Erwerb von Lesen, Schreiben, Rechnen u.v.m. auch mit Freude ganzheitlich entwickeln und aktiv ihren Talenten nachgehen können. Eltern und Kinder profitieren von diesen optimalen Lern- und Freizeitangeboten.

Hochschullehrgang
Freizeitpädagogik

Um dem Bedarf an qualifizierten Betreuungspersonal gerecht zu werden, plant die Pädagogische Hochschule Vorarlberg für Herbst 2021 bereits den zehnten Durchgang des Hochschullehrgangs für Freizeitpädagogik und zwar berufsbegleitend. Mit Hilfe einer abwechslungsreichen und praxisnahen Ausbildung werden die Teilnehmer zu einer professionellen Freizeitgestaltung für Kinder und Jugendliche an Schulen befähigt. Bereits während der berufsbegleitenden Ausbildung ist eine Beschäftigung möglich. Der Lehrgang richtet sich an Personen, die über 18 Jahre alt sind, eine neue Herausforderung oder eine Möglichkeit für den beruflichen Wiedereinstieg suchen. Eine Anmeldung ist voraussichtlich ab Juni 2021 möglich.

Verbesserte
Anstellungsmöglichkeiten

Um die Anstellungsmöglichkeiten von Freizeitpädagogen und Personen im Freizeitteil der GTS zu erleichtern wurde die Schulischen Assistenz und Freizeitbetreuungs GmbH Vorarlberg gegründet. Die Anstellung über die GmbH soll erstmals ab Herbst möglich sein. Sie soll zum weiteren Ausbau der Angebote beitragen. Sind sie an der ganztägigen Schulform interessiert? Informationen dazu gibt es am jeweiligen Schulstandort und unter www.vorarlberg.at/ganztag.

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