„Kenne keinen Beruf, der so vielfältig ist“

„Die Chancen sind in der Pflege so vielfältig“, ist sich Peter sicher. Fotos: Matthias Rhomberg/ Sams

„Die Chancen sind in der Pflege so vielfältig“, ist sich Peter sicher.
Fotos: Matthias Rhomberg/ Sams

Vom Tischler zum FHV-Studenten des Studiengangs ­Gesundheits- und Kranken­pflege – Peter Terplan hat das ­ideale Studium für sich ­gefunden.

FHV-Student Peter Terplan ist vielseitig interessiert – neue Sprachen lernen zählt er ebenso zu seinen Hobbys wie Meeresbiologie, Modellbau und die Themen Gesundheit und Pflege. Genau Letztere hat er zu seinem Berufswunsch gemacht. Der Tischler hat in einer Phase der Neuorientierung ein Arbeitstraining in einem Altenheim absolviert. „Dort bekam ich einen super Einblick in den abwechslungsreichen ­Pflegeberuf“, so der 28-Jährige. „Ein positives Feedback der Bereichsleitung motivierte mich, den Berufswunsch der Pflege zu vertiefen.“

Berechtigungsprüfung

Die Ausbildung zur Pflegeassistenz folgte und bis 2019 schloss Peter zudem die Pflegefachassistenz ab: „Da ich ein Studium zum Ziel hatte, dachte ich, dass ich nur mit Matura studieren könnte.“ Mit Zusatzprüfungen und facheinschlägigen Qualifikationen ist dies jedoch möglich. „Ich konnte die Studienberechtigungsprüfung an der Fachhochschule Vorarlberg (­Vorarlberg ­University of Applied Sciences) machen und habe mich für die Prüfungen in Deutsch, Mathematik und Englisch intensiv vorbereitet, was sich absolut rentiert hat“, blickt er zurück und fügt hinzu: „Ich studiere nun im dritten Semester. Wir haben bisher nicht nur in der Praxis intensive Einblicke erhalten, ­sondern auch in Theorie, Ethik und Forschung.“

Moderne Technik

Peter Terplan möchte in vielen Fachgebieten im Gesundheits- und ­Krankenpflegebereich Wissen aufsaugen und kann sich auch gut vorstellen, später in der ­Forschung zu arbeiten. Beeindruckt in dieser Hinsicht hat ihn FHV-Forscher Hubert Jocham mit SAM, dem Auskulta­tionssimulator (eine Simulationspuppe). Mithilfe einer AR-Brille (Hololens) wurde den Studierenden ein virtuelles Herz auf den Brustkorb der Puppe projiziert. Die Studierenden können so die zum Abhören (auskultieren) des ­Herzens wichtigen Anlegepunkte genau ­lokalisieren. „In diesem Bereich wird sich in der Ausbildung noch viel ändern“, ist er sich sicher.

Sehr viele­ Möglichkeiten

„Mit einem Studium stehen mir in der Pflege alle Türen offen. Mir fällt kein Beruf ein, der so vielfältig ist. Ich kann in der ­Qualitätssicherung, in der Heim­leitung, mit beeinträchtigten Menschen, Alten und Kindern arbeiten. Ich kann Lehrer werden, mich als ­Pfleger selbstständig machen, Forscher werden oder in Berufen der Zukunft wie ‚­community nurses‘ und im Public-Health-Bereich arbeiten. Und es gibt noch so viel mehr“, zählt der Dalaaser mit Begeisterung seine Berufsaussichten auf.

INFOS

Gesundheits- und Krankenpflege BSc


 Abschluss Bachelor of Science, ­  verknüpft mit der Berufsberechtigung   in der Gesundheits- und Krankenpflege  Vollzeitstudium, 6 Semester (180 ECTS)
 Auslandspraktikum optional
 Berufspraktikum in jedem Semester   (im Umfang von insgesamt 92 ECTS im   Studium)


Ansprechpartnerin:

Mag. (FH) Birgit Hofer

Tel. 05572/7925903

birgit.hofer@fhv.at