„Wollte immer etwas Technisches studieren“

Lucas Huber mag den offenen Umgang an der FHV und die Möglichkeit, das Gelernte gleich in der Praxis zu erproben.Fotos: FHV/Matthias Rhomberg

Lucas Huber mag den offenen Umgang an der FHV und die Möglichkeit, das Gelernte gleich in der Praxis zu erproben.
Fotos: FHV/Matthias Rhomberg

Lucas Huber studiert im vierten Semester ­Elektrotechnik Dual und hat damit die ideale ­Kombination zwischen Studium und Arbeit ­gefunden.

Der 21-jährige Lucas Huber weiß genau, warum er sich für ein Elektrotechnik Dual Studium an der Fachhochschule Vorarlberg (FHV – Vorarlberg University of Applied Sciences) entschieden hat: „Ich wollte in Vorarlberg bleiben, mich trotzdem weiterbilden und studieren. Ich wusste, dass ich in einem technischen Bereich arbeiten möchte und habe in der HTL Dornbirn viele Einblicke in die Elektrotechnik erhalten. Dazu finde ich das duale Studienmodell interessant und effektiv, da man während des Studiums Berufserfahrung sammeln kann und sehr gute Karrierechancen nach dem Abschluss hat.“

Gute Planbarkeit mit
fixem Stundenplan

Aufgrund seines ehrenamtlichen Engagements beim Roten Kreuz ist Lucas zeitlich gebunden. Deshalb kam ihm die Planbarkeit des Dualen Studiums mit einem fixen Stundenplan und genau fixierten Praxiseinheiten sehr entgegen. Allerdings sei Elektrotechnik ein zeitintensiver Studiengang: „Das ist jedoch in vielerlei Hinsicht von Vorteil. Man schiebt nichts auf und für die Freizeit bleibt trotzdem genügend Zeit“, erzählt der hilfsbereite Rotkreuz-Rettungssanitäter.

Studieren und arbeiten

Mit Omicron electronics GmbH hat Lucas zudem das passende Partnerunternehmen gefunden, wo er seit Oktober 2021 in der dualen Phase arbeitet: „Ich finde es gut, während des Studiums Einblicke in den Berufsalltag zu erhalten.“ Die theoretische Ausbildung an der FHV sei sehr breit gefächert und greife Hard- sowie Software-Themen auf: „Das Spannende am Studium ist für mich das systemnahe Programmieren in Verbindung mit der Hardware Deskriptionssprache, die Arbeit mit eingebetteten Systemen sowie der Software-­Wissensaufbau“, sieht er die Vorteile des Studiums und fügt hinzu: „Mit dem Praxisanteil in den modernen Laboren setzen wir das erworbene Wissen in Teams in Übungen und Projekten in die Tat um und bekommen ein besseres Verständnis für die Materie. Wir stellen beispielsweise Prototypen her und sammeln in der Teamarbeit wichtige Erfahrung. Das ist ein großer Vorteil der FHV“, gibt der engagierte Student Einblicke.

Duales Studium

Ab dem dritten Semester startet die duale Phase, in der man alle drei Monate zwischen Arbeit und Studium wechselt. „Beim Arbeitgeber bekommt man definierte Projekte, die an Themen aus dem Studium anknüpfen. Auch bezieht man ab diesem Zeitpunkt ein monatliches Gehalt,“ informiert der angehende
Elektrotechniker BSc.  MH

Bachelor Elektrotechnik Dual, BSc

 Abschluss Bachelor of Science
 in Engineering (BSc)

 Duales Studienmodell,
 6 Semester (180 ECTS)

 Auslandssemester optional im

 5. Semester

 Duale Phase ab dem 3. Semester

Beratung und Anmeldung:
Berndette Auer, BEd

Tel. 05572 792 5800

E-Mail: elektrotechnik-dual@fhv.at

www.fhv.at/etdual