Bewerben mal ganz anders

Die Lehrlingsbeauftragten Simon Häusler, Philipp Sinz und Bernhard Kirchmann gaben Tipps für die erfolgreiche Bewerbung. Fotos: handout/Lehrberuf.info; Shutterstock

Die Lehrlingsbeauftragten Simon Häusler, Philipp Sinz und Bernhard Kirchmann gaben Tipps für die erfolgreiche Bewerbung. Fotos: handout/Lehrberuf.info; Shutterstock

Philipp Sinz, Simon ­Häusler und Bernhard Kirchmann waren im Webinar „Bewerben mal anders“ von Lehrberuf.info zu Gast und gaben einen Einblick, was bei einer Bewerbung ­wirklich ­wichtig ist.

Vergangenen Dienstag durfte Lehrberuf.info die Lehrlingsbeauftragten von „Zukunft Lehre Jetzt“ zu sich nach Schwarzach einladen. Im Gespräch mit Klaudia Aldjic von Lehrberuf.info waren Philipp Sinz (Hallerbau), Simon Häusler (Mahster Bau) und Bernhard Kirchmann (Elektro Kirchmann). Das Thema: „Bewerben auf die Lehrstelle“ – eine Thematik, die heute mehr denn je an Wichtigkeit gewonnen hat. Der große Fachkräftemangel in Österreich ist auch hier im Ländle spürbar. Die klassische Bewerbung beinhaltet bekanntlich das Zeugnis, einen Lebenslauf, ein Motivationsschreiben, ein Interview – doch wie können sich Jugendliche in einem solchen Bewerbungsprozess wirklich am besten präsentieren? Mit ihren jungen Jahren können sie oft keinen allzu vollen Lebenslauf vorweisen – ein schüchternes Auftreten oder generelle Unsicherheit gibt ihnen dann oft den Rest. Die Initiative „Zukunft Lehre Jetzt“ setzt sich stark dafür ein, dieses klassische Bewerbungsmuster zu durchbrechen. „Einfach mal direkt im Betrieb anrufen“, sagt Simon Häusler, „bei uns ist das nicht so streng.“ Auch Simon hat seine Lehre ganz unkompliziert gestartet. Er hat damals einfach bei seinem künftigen Lehrbetrieb angerufen und direkt einen Schnuppertermin für die kommende Woche ausgemacht.

Wichtig: Schnuppertermine

Doch was, wenn man eigentlich noch gar nicht so genau weiß, was man für einen Lehrberuf ausüben möchte? In Stein gemeißelt ist der Karriereweg bei Jugendlichen oft sowieso nicht – das weiß auch Bernhard Kirchmann. „Deshalb ist es uns auch ganz wichtig, dass die Lehrlinge auch während ihrer Lehrzeit in einem anderen Betrieb der Initiative ihren Horizont erweitern können. So kann sich zum Beispiel der Spengler-Lehrling für drei Wochen in der Bäckerei neue Fähigkeiten aneignen – und danach, wer weiß, vielleicht sogar dauerhaft in der Backstube seine Lehre beenden.“ Weitere Informationen und spannende offene Lehrstellen bei den Betrieben von „Zukunft Lehre Jetzt“ findet man auf der untenstehenden Homepage. MH

Weitere Informationen unter:
www.lehrberuf.info