Turtles in Hochglanz-3D

Harry Maguire jubelt über sein Tor zum 1:0 in der 30. Minute. Foto: AP

Harry Maguire jubelt über sein Tor zum 1:0 in der 30. Minute. Foto: AP

„Teenage Mutant Ninja Turtles 2: Out Of The Shadows“ legt Altlasten ab und bringt neue Helden und Bösewichte.

Nachdem der erste Teil, „Teenage Mutant Ninja Turtles“, nicht wirklich den Geschmack der Fans getroffen und irgendwie (nicht nur wegen Megan Fox) an „Transformers“ a la Michael Bay erinnert hat, besinnt sich der neue Film auf die Stärken der Serie aus den 90er-Jahren. Regisseur Dave Green gelingt es durchaus, das gute alte
„Turtles-Feeling“ zu wecken.

Bebop, Rocksteady
und Alien Krang

So haben zum Auftakt des Relaunches von „Turtles“ die beliebten Bösewichte, Wildschwein Bebop und Nashorn Rocksteady, gefehlt, die schon in der Serie immer wieder für Lacher sorgten, da sie nicht gerade die hellsten Köpfchen im Streichelzoo von Shredder sind. In „Out Of The Shadows“ kehren sie zurück und auch Alien-Superhirn Krang mischen diesmal im Geplänkel der Monster und Mutanten mit. In Kombination mit der mehr Richtung Comicstil orientierten Animation der Charaktere dürfte das der brüskierten Fangemeinde einigermaßen zusagen.

Besser als Teil eins

Auch wenn das nicht viel heißen mag, ist der neue „Turtles“-Film besser als jener von 2014. Dennoch bleibt er ein vorprogrammierter Blockbuster nach Schema F, bei dem trotz Hochglanz-3D nicht viel Liebe zum Detail spürbar ist.

Ein neuer Held: Kameramann Vernon geht mit Hockeyschläger und -Maske auf Verbrecherjagd.
Ein neuer Held: Kameramann Vernon geht mit Hockeyschläger und -Maske auf Verbrecherjagd.
<p class="caption">Harry Maguire jubelt über sein Tor zum 1:0 in der 30. Minute. Foto: AP</p>

Harry Maguire jubelt über sein Tor zum 1:0 in der 30. Minute. Foto: AP

infos

Turtles 2: Out Of The Shadows

USA; 113 Minuten

Genre: Abenteuer, Action

Regie: Dave Green

Schauspieler: Stephen Amell, Megan Fox, Alessandra Ambrosio, Alan Ritchson

Altersfreigabe: Ab 10 Jahren

Fazit: Bunte und rasante Comic-Verfilmung, der das gewisse Etwas fehlt.

Bewertung:

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