Sowas geht nur in den USA

Mit Charme und Draufgängertum machte „Barry Seal“ bald mit jedem in Südamerika Geschäfte. Fotos: Universal Pictures

Mit Charme und Draufgängertum machte „Barry Seal“ bald mit jedem in Südamerika Geschäfte. Fotos: Universal Pictures

Titelheld „Barry Seal“ (Tom Cruise) hat wohl eine der krassesten Biografien, die jemals verfilmt wurden.

Wie wird man vom Pilot zum Drogenschmuggler, dann zum CIA-Agenten und schließlich zu einem der reichsten Männer der USA? Fragen Sie „Barry Seal“! Dieser sympathische Draufgänger hat in den 70er- und 80er-Jahren gemerkt, dass man sich als Pilot in Südamerika mit der einen oder anderen „kleinen“ Schmuggelei ein goldenes Näschen verdienen kann. Das macht Barry so gut, dass ihn die CIA rekrutiert, damit er an verdeckten Operationen mitwirkt.

Verrückte Geschichte

Dubiose Geschäfte sind aber nicht exklusiv den Drogenbaronen vorbehalten, weshalb Barry auch bald mit CIA, FBI, Guerilla-Kämpfern in Nicaragua und dem kolumbianischen Kartell um Pablo Escobar ins Geschäft kommt. So kommt es, wie es kommen muss – Barry wird zu einem der reichsten Männer der USA, was naturgemäß auch ein paar Problemchen nach sich zieht.

Das muss stimmen

„Barry Seal – Only in America“ ist eine dieser Ge­­schichten, die so absurd sind, dass sie einfach stimmen müssen. Hätte sich ein Drehbuchautor diese verrückten Szenarien ausgedacht, wäre er mit Schimpf und Schande aus dem Showbusiness geworfen worden. Nur gut für Gary Spinelli, dass offenbar wirklich alles so passiert ist.

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An der Seite von „Barry Seal“ gab es natürlich auch eine attraktive Frau (Sara Wright).

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