Total unverhofftes (Groß-)Mutterglück

Ein ungleiches Mutter-Tochter-Duo.

Ein ungleiches Mutter-Tochter-Duo.

In „Wie die Mutter, so die Tochter“ werden eben diese beiden gleichzeitig schwanger.

Die ehemalige Tänzerin Mado (Juliette Binoche) ist 47, arbeitslos und lebt getrennt von ihrem Mann aber sozusagen als Untermieterin bei ihrer 30-jährigen Tochter Avril (Camille Cottin) und deren Loser von Freund Louis. In der winzigen Wohnung wird es bald auch nicht mehr, sondern eher weniger Platz geben, denn als Avril schwanger ist, wird es Mado zu allem Überfluss auch. Wer behauptet, Ärger ist vorprogrammiert, darf sich den Preis für die Untertreibung des Jahrzehnts abholen!

Viel zu lachen

Das gibt es zwar nicht für die Figuren in „Wie die Mutter, so die Tochter“, dafür aber für das Kinopublikum. Der 35-jährigen Regisseurin Noémie Saglio ist eine kurzweilige Komödie gelungen, die mit ein paar tollen Ideen frischen Wind auf die Leinwand bringt. Juliette Binoche, die sonst nicht unbedingt für ihr komödiantisches Talent berühmt ist, spielt groß auf und auch ihre junge Kollegin Camille Cottin macht ihre Sache sehr gut. Trotzdem fehlt dem Film das gewisse Etwas. Bewertung: 4/6

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