Weit über das Ziel hinaus

Die unterschiedlichen Herangehensweisen an die Dinge werden in „Hereinspaziert“ überdeutlich. Foto: Universum Film

Die unterschiedlichen Herangehensweisen an die Dinge werden in „Hereinspaziert“ überdeutlich. Foto: Universum Film

Alltagsrassismus ist ein spannendes Thema, mit dem „Hereinspaziert“ leider auf sehr plumpe Art umgeht.

Nach dem großen Erfolg, den „Monsieur Claude und seine Töchter“ zurecht hatte, war eigentlich zu erwarten, dass Regisseur Philippe de Chauveron und sein Hauptdarsteller Christian Clavier auch bei ihrem nächsten Film ins Schwarze treffen würden. Wie auch schon im Vorgängerfilm, handelt die neue Produktion, die seit wenigen Tagen im Kino läuft, auch darum, den ganz normalen, alltäglichen und kaum wahrgenommenen Rassismus der französischen Gesellschaft anzuprangern. Anders als bei „Monsieur Claude“ trägt der Film allerdings eher dazu bei, Vorurteile mit plumper Komik noch zu bestätigen, als sie satirisch zu hinterfragen. Mit einer sehr ironischen Sichtweise ist „Hereinspaziert“ dann aber doch recht unterhaltsam.

Tickets gewinnen

Jean-Etienne Fouerole (Clavier), wohlhabender Intellektueller und Autor, fordert die Öffentlichkeit dazu auf, mehr obdachlose Leute aufzunehmen. Um nicht das Gesicht zu verlieren, geht er mit gutem Beispiel voran und nimmt eine Roma-Familie samt Hausschwein auf – was wenig überraschend vollkommen in die Hose geht und im absoluten Chaos endet. WANN & WO verlost 5×2 Tickets für die abgedrehte Kulturschock-Komödie aus Frankreich. Zum Mitmachen eine E-Mail mit Name, Adresse sowie dem Betreff „Hereinspaziert“ an martin.begle@wannundwo.at senden.

Infos

Hereinspaziert

FRA; 93 Minuten

Genre: Komödie

Regie: Philippe de Chauveron

Besetzung: Christian Clavier, Ary
Abittan, Elsa Zylberstein


Altersfreigabe: Ab 6 Jahren


Fazit: Zu extreme Klischees nehmen der Kritik leider den Wind aus den Segeln.

Bewertung:

Artikel 1 von 1