Leben in der Virtual Reality

In „Ready Player One“ spielt sich vieles in der virtuellen Welt ab.

In „Ready Player One“ spielt sich vieles in der virtuellen Welt ab.

Seit Ernest Cline 2010 seinen dystopischen Sci-Fi-Roman veröffentlicht hat, sehnen sich viele nach „Ready Player One“ im Kino.

Für eine Verfilmung des spannenden Romans hat Cline auch die besten Voraussetzungen geschaffen, denn Story und Charaktere sind bewusst so angelegt, dass „Ready Player One“ auch gut für die Leinwand adaptiert werden kann. Star-Regisseur Steven Spielberg hat diese Steilvorlage genutzt und bringt das mehrfach preisgekrönte Buch jetzt endlich ins Kino!

Schwierige Aufgaben

In einer düsteren Zukunft spielt sich das Leben vieler Menschen nicht mehr auf der ziemlich verwahrlosten Erde, sondern in der virtuellen Welt „Oasis“ ab. Der mittlerweile verstorbene Programmierer und Web-Designer James Halliday (Mark Rylance) hat darin eine parallele Realität erschaffen, in der die User mit ihren Avataren versuchen, die Aufgaben zu erfüllen, die Halliday sich ausgedacht hat. Das ist auch das Ziel des 18-jährigen Wade Watts (Tye Sheridan), denn wer alle Aufgaben löst, soll unermesslichen Reichtum und außerdem die Kontrolle über „Oasis“ erhalten. Obwohl sich Wade mit seinem Avatar Parzival und seinen Freunden, darunter Ar3emis (Olivia Cooke) und Aech (Lena Waithe), bisher immer schon an der ersten Aufgabe die Zähne ausgebissen haben, wollen sie nicht aufgeben. So geht es allerdings auch Nolan Sorrento (Ben Mendelsohn), einem fiesen Konzernboss, der „Oasis“ unbedingt für sich haben möchte.

Komplizierte Regiefrage

Für den Regiestuhl bei „Ready Player One“ waren einige bekannte Namen im Spiel, bevor Steven Spielberg verpflichtet wurde, unter anderem Christopher Nolan, Robert Zemeckis, Matthew Vaughn, Peter Jackson, oder Edgar Wright. Schlussend­lich wurde es aber Spielberg, der in der Romanvorlage sogar namentlich erwähnt wird – er hat jedoch angekündigt, dass diese Referenz im Film nicht vorkommen werde. Außerdem sagte Spielberg in einem Interview, „Ready Player One“ sei nach „Jaws“ (1975) und „Der Soldat James Ryan“ (1998) der drittschwierigste Film seiner Karriere gewesen.

Langes Warten

Eigentlich wäre die Verfilmung von „Ready Player One“ schon für den 15. Dezember 2017 angekündigt gewesen. Der Kinostart wurde dann aber doch um mehr als drei Monate verschoben, um einen Konkurrenzkampf mit dem zeitgleich startenden „Star Wars 8 – Die letzten Jedi“ zu vermeiden. Ab morgen können Sci-Fi-Jünger und Fans der Romanvorlage aber endlich auch im Kino in die virtuellen Welten von Ernest Cline eintauchen.

<p class="caption">In „Oasis“ bewegen sich die User mittels ihrer Avatare. Fotos: Warner Bros.</p>

In „Oasis“ bewegen sich die User mittels ihrer Avatare. Fotos: Warner Bros.

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