Willkommen in der virtuellen Welt

Wade flüchtet vom Leben im Slum in die Virtual Reality.

Wade flüchtet vom Leben im Slum in die Virtual Reality.

Steven Spielberg liefert mit „Ready Player One“ eine gelungene Adaption des Sci-Fi-Bestsellers von Ernest Cline.

Der Gewinner bekommt die Kontrolle über die virtuelle Welt „Oasis“ und nebenbei auch noch einen riesigen Haufen Geld. Kein Wunder also, dass neben Wade und seinen Freunden, darunter Samantha (Olivia Cooke) und Helen (Lena Waithe), auch andere versuchen, die Aufgaben von Programmierer James Halliday (Mark Rylance) zu erfüllen. So bekommt es die junge Truppe bald mit einem skrupellosen Firmenboss zu tun, der das Rennen um „Oasis“ manipulieren und sich die virtuelle Welt unter den Nagel reißen möchte.

Ein Fest für Nerds

Die von vielen lang ersehnte Verfilmung von „Ready Player One“ ist ein wahres Fest für Nerds! Gespickt mit zahlreichen Referenzen auf aktuelle Popkultur, funktioniert das rasante Abenteuer zwischen VR und der wirklichen Welt auch als magisches Sci-Fi-Märchen, das einen von Anfang an in seinen Bann zieht. Spielberg schafft es, den Roman von Ernest Cline mittels moderner Filmtechnik umzusetzen und findet eine Balance zwischen Schein und Sein, durch die sich der Zuseher teilweise schon fast in das Geschehen mit eingebunden fühlt. Vielleicht kann man ihm vorwerfen, dass er mit VR und allem was dazu gehört zu wenig kritisch umgeht. Aber wenn man einfach nur im Kinosessel zurücklehnen und diese wilde Achterbahnfahrt genießen möchte, wird einen das wohl kaum stören. Bewertung: 5/6

<p class="caption">Art3mis ist der „Oasis“-Avatar der jungen Samantha.  Fotos: Warner Bros.</p>

Art3mis ist der „Oasis“-Avatar der jungen Samantha.  Fotos: Warner Bros.

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