Liebeswirren im Teenager-Alter

Die 17-Jährige Christine lebt in einer Kleinstadt im Norden Kaliforniens und hat sich selbst den Spitznamen „Lady Bird“ gegeben. Fotos: Constantin Film

Die 17-Jährige Christine lebt in einer Kleinstadt im Norden Kaliforniens und hat sich selbst den Spitznamen „Lady Bird“ gegeben. Fotos: Constantin Film

Diese Woche startet die preisgekrönte Coming-of-Age-Komödie „Lady Bird“ in unseren Kinos.

Zumindest für eine Zeit lang war „Lady Bird“ offiziell der beste Film aller Zeiten! Noch nie zuvor hatte ein Film (wenn auch nur für ein paar Tage) 100 Prozent auf Rotten Tomatoes! Bei Serien schaffte das erst „The End of the Fucking World“ – auch eine Coming-of-Age-Story. Leider gab es trotz fünf Nominierungen keinen Oscar, aber dafür wurde „Lady Bird“ als bester Film bei den Golden Globes ausgezeichnet und Saoirse Ronan erhielt den Preis für die Beste Hauptdarstellerin. Damit ist abzusehen, dass es sich hier nicht um einen austauschbaren, sich in die lange Reihe ähnlicher Filme einreihenden Streifen über das Erwachsenwerden handelt.

Letztes Highschool-Jahr

Die 17-jährige Christine (Saoirse Ronan) ist ein typischer Teenager aus einer US-Kleinstadt. Sie liebt ihre Mutter, ist aber auch mächtig von ihr genervt. Christine träumt davon, an der Ostküste zu studieren, um dem faden Leben in der Kleinstadt zu entfliehen. Das scheitert aber am Geld und auch an ihren schlechten Noten. „Lady Bird“ erzählt vom letzten Highschool-Jahr von Christine, in dem sie neben dem alltäglichen Familiendrama mit dem begabten Musical-Sänger Danny (Lucas Hedges) und dann mit dem coolen Kyle erste Erfahrungen in Liebesdingen macht.

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