Die Geister, die er schrieb

Charles Dickens (Dan Stevens) schreibt an seiner Weihnachtsgeschichte „Ein Weihnachtslied“ („A Christmas Carol“). Foto: 24 Bilder Filmagentur

Charles Dickens (Dan Stevens) schreibt an seiner Weihnachtsgeschichte „Ein Weihnachtslied“ („A Christmas Carol“). Foto: 24 Bilder Filmagentur

„Charles Dickens – Der Mann der Weihnachten erfand“ erzählt die Geschichte des englischen Schriftstellers und seines zeitlosen Klassikers „Das Weihnachtslied“.

Mit 31 Jahren hat Charles Dickens bereits Romane wie „Die Pickwickier“ und „Oliver Twist“ verfasst, ist verheirateter Familienvater und lebt in einem großen Haus in London. Seine letzten Bücher waren allerdings Flops, sein Lebensstil hat seine Finanzen aufgezehrt. Ein Bucherfolg muss her. Idee und Titel sind rasch gefunden: „Ein Weihnachtslied“. Aber wie soll er es schaffen, das Buch in nur sechs Wochen zu schreiben, damit es rechtzeitig zu Weihnachten gedruckt werden kann? Hilfe bekommt der Autor ausgerechnet von demjenigen, den er sich als Bösewicht ausgedacht hat: dem Geizhals Scrooge.

Die Story hinter der Story

Heute kennt jeder die Figuren aus Dickens’ berühmter Weihnachts-Erzählung. Doch wer weiß, wie es zu dieser zeitlosen Geschichte, die seit über 150 Jahren die Leser in ihren Bann zieht, überhaupt kam? „Charles Dickens – der Mann der Weihnachten erfand“ klärt diese Frage seit Donnerstag in den heimischen Kinos.

Infos

Der Mann, der Weihnachten erfand

IRL/CAN; 104 Minuten

Genre: Tragikomödie, Biografie

Regie: Bharat Nalluri

Besetzung: Dan Stevens, Christopher Plummer, Jonathan Pryce, u.a.


Fazit: Ein hochkarätig besetzter Weihnachtsfilm, der mit toller Aufmachung und Humor überzeugt, hie und da aber auch seine Schwächen hat und sein Potenzial nicht ausschöpft. Ab 8 Jahren.

Bewertung:

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