Die bunte Margot Robbie-Show

Die „Birds of Prey“ im Anmarsch. Leider verkommen die anderen weiblichen Charaktere zu reinen Nebendarstellern. Der Fokus liegt klar auf Harley Quinn. Die DC-Verfilmung läuft aktuell im Kino.  Foto: Warner Bros. Pictures GmbH

Die „Birds of Prey“ im Anmarsch. Leider verkommen die anderen weiblichen Charaktere zu reinen Nebendarstellern. Der Fokus liegt klar auf Harley Quinn. Die DC-Verfilmung läuft aktuell im Kino.  Foto: Warner Bros. Pictures GmbH

In „Birds of Prey“ kehrt Margot Robbie als durchgeknallte und brutale Harley Quinn zurück. Im Kino.

Als Gothams bösartigster, narzisstischer Verbrecher Roman Sionis alias Black Mask (Ewan McGregor) und sein Handlanger Victor Zsasz (Chris Messina) ein junges Mädchen namens Cass (Ella Jay Basco) zur Zielscheibe machen, steht die Gotham City auf dem Kopf. Die Wege von Harley Quinn, die sich gerade erst vom Joker getrennt hat, Huntress (Mary Elizabeth Winstead), Black Canary (Jurnee Smollett) und Renee Montoya (Rosie Perez) kreuzen sich, und das ungewöhnliche Quartett hat keine andere Wahl, als sich zusammenzuschließen, um Roman zu Fall zu bringen.

Weiblicher Deadpool?

Im Mittelpunkt des Films steht ganz klar Margot Robbie als Harley Quinn – auch wenn der Titel des Streifens etwas anderes verspricht. Für das düstere Gotham City musste das sonnige L.A. herhalten, eine eigenartige Entscheidung. Zudem scheint sich Regisseurin Cathy Yan stark an „Deadpool“ orientiert zu haben, der Film erreicht aber nie den Humor des Vorbilds. Ewan McGregor überzeugt zumindest als bösartiger Black Mask.

<p class="caption">Ewan McGregor spielt Black Mask.</p>

Ewan McGregor spielt Black Mask.

Infos


Birds of Prey:
The Emancipation of Harley Quinn

USA/2020, 110 Minuten

Genre: Action, Superhelden
Darsteller: Margot Robbie, Mary Elizabeth Winstead, Jurnee Smollett-Bell, Ewan McGregor, Rosie Perez, Ali Wong
Regie: Cathy Yan


Fazit: „Birds of Prey“ erinnert oft an „Deadpool“ – ist aber bei Weitem nicht so witzig. Überraschend ist die Brutalität, die in so mancher Szene gezeigt wird. „Joker“ hat gezeigt, wie ein DC-Film aussehen kann. „Birds of Prey“ dagegen ist wie „Suicide Squad“ ein Film, der nicht lange in Erinnerung bleibt. Schade.

Bewertung:

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