Eine seelische Tortur

Elisabeth Moss spielt Cecilia Kass. „Der Unsichtbare“ läuft ab sofort im Kino.  Foto: UPI

Elisabeth Moss spielt Cecilia Kass. „Der Unsichtbare“ läuft ab sofort im Kino.  Foto: UPI

Leigh Whannell bringt H.G. Wells’ Klassiker „Der Unsichtbare“ zurück auf die große Leinwand. Im Kino.

Cecilia Kass (Elisabeth Moss) fühlt sich in der von Gewalt geprägten Beziehung mit einem wohlhabenden und genialen Wissenschaftler gefangen. Um sich vor ihrem kontrollsüchtigen Partner zu verstecken, flieht sie mitten in der Nacht, mit Hilfe ihrer Schwester (Harriet Dyer), ihres Kindheitsfreundes (Aldis Hodge) und seiner Teenager-Tochter (Storm Reid). Als ihr handgreiflicher Ex (Oliver Jackson-Cohen) Selbstmord begeht und ihr einen erheblichen Teil seines großen Vermögens hinterlässt, befürchtet Cecilia, er habe seinen Tod nur inszeniert. Tatsächlich beginnt anschließend eine Serie unheimlicher Zufälle mit tödlichem Ausgang, deren Ziel ihre am meisten geliebten Menschen sind. Verzweifelt versucht Cecilia nun zu beweisen, dass sie von etwas gejagt wird, das allerdings niemand sehen kann. Ein Kampf, der sie zunehmend bis an den Rand des Wahnsinns treibt.

Unnötig brutal

Eine Schwachstelle des Films sind die teils trashigen und oft unnötig brutalen Gewaltszenen, die „Der Unsichtbare“ eigentlich nicht nötig hat: Denn der Streifen erzeugt dank der spannenden Erzählung auch so sehr viel Gruselfaktor.

Infos


Der Unsichtbare

AUS, USA/2020, 125 Minuten

Genre: Thriller, Horror
Darsteller: Elisabeth Moss, Aldis Hodge, Storm Reid, Harriet Dyer
Regie: Leigh Whannell


Fazit: In der ersten Stunde bietet „Der Unsichtbare“ packenden Horror, leider kann der Film das hohe Niveau in der zweiten Hälfte nicht halten. Zudem ist „Der Unsichtbare“ mit zwei Stunden etwas zu lange geraten.

Bewertung:

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