Kampf gegen Tod und Rassismus

Das topbesetzte Drama „Just Mercy“ beruht auf einer wahren Begebenheit. Bild: Warner Bros.

Das topbesetzte Drama „Just Mercy“ beruht auf einer wahren Begebenheit. Bild: Warner Bros.

Regisseur Destin Daniel Cretton erzählt die wahre Geschichte von Bryan Stevenson, einem Anwalt und Bürgerrechtler, der sich für die zu Unrecht Verurteilten einsetzt. Im Kino.

„Just Mercy“ begleitet den jungen Anwalt Bryan Stevenson (Michael B. Jordan) in seinem Kampf für Gerechtigkeit. Nach seinem Abschluss in Harvard beschließt der Jurist, in Alabama zu arbeiten, um zusammen mit der ansässigen Anwältin Eva Ansley (Brie Larson) Klienten zu verteidigen, die zu Unrecht verurteilt wurden oder sich keine angemessene Verteidigung leisten konnten. Gleich zu Beginn seiner Karriere vertritt er Walter McMillian (Jamie Foxx), der 1987 für den Mord an einer weißen 18-Jährigen verurteilt wurde und in der Todeszelle sitzt – obwohl vieles für seine Unschuld spricht. Stevenson und Anwältin Eva Ansley (Brie Larson) beginnen trotz einer übermächtigen Justiz einen jahrelangen Kampf gegen das Todesurteil.

Großartige Darsteller

Vor allem Jamie Foxx brilliert in seiner Rolle und meistert den Spagat zwischen Hoffnung und Selbstaufgabe glaubwürdig. Nach „Creed“ und „Black Panther“ liefert Michael B. Jordan zudem seine bislang stärkste Darbietung ab.

Infos


Just Mercy

USA/2019, 137 Minuten

Genre: Drama
Darsteller: Brie Larson, Michael B. ­Jordan, Jamie Foxx, Tim Blake Nelson
Regie: Destin Daniel Cretton


Fazit: Packendes Drama mit großartigem Cast über ein verdorbenes Justizsystem.

Bewertung:

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