Eine unnötige Fortsetzung

Wer nichts anderes zum Anschauen findet: „Der Prinz aus Zamunda 2“ läuft ab sofort auf Amazon Prime Video. Foto: Amazon Studios

Wer nichts anderes zum Anschauen findet: „Der Prinz aus Zamunda 2“ läuft ab sofort auf Amazon Prime Video. Foto: Amazon Studios

„Zamunda forever?“: Nach 33 Jahren kehrt Eddie Murphy als Prinz Akeem zurück nach New York. „Der Prinz von Zamunda 2“ läuft seit Freitag auf Amazon ­Prime Video.

Prinz Akeem (Eddie Murphy) steht vor seiner Krönung zum König von Zamunda. Allerdings hat er selbst keinen männlichen Thronfolger – so glaubt er zumindest. Denn wie sich herausstellt, hat er in New York einen Sohn, hervorgegangen aus einer rauschenden Nacht vor langer Zeit. Weil es zudem Spannungen mit Zamundas Nachbarland Nextdoria und dessen exzentrischem Militärdiktator General Izzi (Wesley Snipes) gibt, macht sich Akeem auf in die Staaten, um seinen Sohn zu finden, ihn zum Prinzen auszubilden und so den zukünftigen Frieden mit Nextdoria zu sichern.

Eddie Murphy-Klamauk

Kenner des Originals dürften das eine oder andere Déjà-vu-Erlebnis haben, nimmt die Fortsetzung doch immer wieder Bezug auf den Film aus dem Jahr 1988. Daneben bietet „Der Prinz aus Zamunda 2“ vielfach – Eddie Murphy typischen – schrillen Klamauk und droht, in die Belanglosigkeit abzudriften. Kann man anschauen, muss man aber nicht.  HK

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General Izzi (Wesley Snipes) mit Tochter Bopoto (Teyana Taylor).

Infos


Der Prinz aus Zamunda 2

USA 2021/108 Minuten

Genre: Komödie
Darsteller: Eddie Murphy, Leslie Jones, Wesley Snipes, James Earl Jones uvm.
Regie: Craig Brewer


Fazit: Die Rückkehr von Prinz Akeem unterscheidet sich nicht grob vom Original von 1988, sowohl was den Humor als auch Murphys Schauspiel angeht. Das ist nicht schlecht – aber auch nicht gut.

Bewertung:

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