„Wenn der Ozean stirbt …

Der britische Filmemacher und Regisseur Ali Tabrizi liebt die Ozeane und alles, was sich darin (noch) tummelt. Einen Großteil seiner Zeit verbringt der 27-Jährige an Stränden, die er von angeschwemmtem Müll befreit. Er beginnt mit Recherchen zum Thema Fischfang, die ihn immer weiter in das System der kommerziellen Fischerei führen. Dabei stellt sich heraus, dass auch „nachhaltiger Fischerfang“ alles andere als nachhaltig ist. Die Reise führt ihn und seine Filmcrew rund um den Globus – dabei gerät das Team auch selbst in Gefahr.

Klare Botschaft

Die schockierenden Bilder, die in „Seaspiracy“ gezeigt werden, verfehlen ihre Wirkung nicht. Sie hallen nach. Und auch wenn der von Kip Andersen („Cowspiracy“) produzierte Film bereits dafür kritisiert wird, „sich in einem Meer von düsterem verschwörungstheoretischem Denken zu verlieren“ (The New York Times), seine Botschaft ist klar: Ändern wir nicht sofort unser Verhalten und das zugrundeliegende System, sind die Weltmeere bis zum Jahr 2048 leergefischt – mit apokalyptischen Folgen für den gesamten Planeten. Wer sich selbst ein Bild davon machen möchte: „Seaspiracy“ ist ab sofort auf Netflix zu sehen.

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