Die Jagd nach schnellem Geld

„Schnelles Geld“ ist düster, brutal und actiongeladen. Die Serie strotzt allerdings vor Klischees und oberflächlichen Charakteren. Kann man anschauen, muss man aber nicht.

„Schnelles Geld“ ist düster, brutal und actiongeladen. Die Serie strotzt allerdings vor Klischees und oberflächlichen Charakteren. Kann man anschauen, muss man aber nicht.

In der Mini-Serie „Schnelles Geld“ kreuzen sich die Wege einer ehrgeizigen Geschäftsfrau, eines Gang-Vollstreckers und eines rebellischen Teenagers. Jetzt auf Netflix.

Die sechsteilige Netflix-Serie aus Schweden spielt in Stockholm rund zehn Jahre nach den Ereignissen der auf den Büchern von Jens Lapidus basierenden „Easy Money“-Filmtrilogie. Im Mittelpunkt der Handlung von „Schnelles Geld“ steht die junge alleinerziehende Leya (Evin Ahmad), die es in der schwedischen Start-up-Szene unbedingt zu etwas bringen will. In diesem sehr hektischen Umfeld, in dem es mehr denn je um Status und viel Kohle geht, will Leya durchstarten – um jeden Preis. Doch der Business-Jetset und die von Gangstern beherrschte Unterwelt agieren brutaler, chaotischer und gnadenloser als je zuvor. Und immer, wenn diese beiden Welten kollidieren, stehen bei der Jagd nach dem schnellen Geld vor allem Loyalität, Freundschaften und Geschäftspartner auf dem Prüfstand.

Packend inszeniert, aber substanzlos

Die Grundstimmung der Serie ist sehr düster, die Optik im Dokumentationsstil gehalten. Dies sorgt dafür, dass sich der Zuschauer inmitten der Geschehnisse fühlt. Das fesselt durchaus über die sechs Folgen hinweg. Die Figuren sind aber oberflächlich, der Plot voller Klischees. Es gilt: Viel Action, wenig Substanz.

Infos


Schnelles Geld

Schweden/2021, Action/Thriller,
sechs Folgen à 39 bis 52 Minuten

Produktion: Netflix
Darsteller: Evin Ahmad, Alexander Abdallah, Ali Alarik


Fazit: Die Serie fesselt, ist aber sehr ­klischeebehaftet und hat nur wenige neue Ideen. Auch die Charaktere bleiben blass. Da wäre mehr drin gewesen.

Bewertung: 

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