Düstere Abgründe

Am 9. Oktober feiert der Film „Hinterland“ nach einer Idee von ­Hanno ­Pinter Premiere in ­Bregenz. WANN & WO ­verlost 2×5 Tickets für den Premierenabend.

Wien 1920. Nach Jahren in Kriegsgefangenschaft kehrt der ehemalige Kriminalbeamte Peter Perg (Murathan Muslu) aus dem Ersten Weltkrieg heim. Das Kaiserreich ist zusammengebrochen. Die neue österreichische Republik lebt von künstlerischer Freiheit, hat aber bereits mit dem Aufkommen antidemokratischer Bewegungen und Arbeitslosigkeit zu kämpfen. Perg ist ein Fremder in seiner Heimatstadt. Plötzlich wird er mit einer grausamen Mordserie konfrontiert. Perg erkennt, dass er mit allen Opfern persönlich verbunden ist und er den Mörder finden muss.

„Pinterland“

Die Idee zum Film stammt von „Monroes“-Frontmann Hanno Pinter, der gemeinsam mit seinem Freund Robert Buschwenter auch das Drehbuch verfasste. Bereits 2006 gab es eine erste Rohfassung, mit der sich die beiden Autoren auf Studiosuche begaben. Fündig wurden sie bei Freibeuter Film. Die Frage nach dem Regisseur war für Pinter bereits zuvor in Stein gemeißelt: „Stefan Ruzowitzky. Sonst kam niemand in Frage. Ich habe ihn in L.A. angerufen und ihm gesagt: Du musst das machen. Ich habe keinen Plan B.“ Und der Regisseur, der 2008 für den Film „Die Fälscher“ den Oscar ergatterte, willigte ein. Gedreht wurde der Streifen, der beim diesjährigen Locarno Film Festival den Publikumspreis (und damit den wichtigsten Award der Veranstaltung) abstaubte, im Herbst 2019 in Österreich und Luxemburg. Am 7. Oktober startet „Hinterland“ nun in Wien, am 9. Oktober feiert der Historien-Thriller Premiere im Metro Kino Bregenz.

Premierentickets gewinnen!

WANN & WO verlost für die Uraufführung in Bregenz 2×5 Kino­tickets. Wer mitspielen möchte, füllt bis Mittwoch das Formular auf info.wannundwo.at/gewinnspiel mit Betreff „Hinterland“ aus. Die Gewinner werden per Mail informiert.

<p class="caption">Ein schnauzbärtiger Hanno Pinter mit­ ­Oscar-Regisseur Stefan „Ruzo“ Ruzowitzky („Die Fälscher“) vor dem Blue Screen.</p>

Ein schnauzbärtiger Hanno Pinter mit­ ­Oscar-Regisseur Stefan „Ruzo“ Ruzowitzky („Die Fälscher“) vor dem Blue Screen.

<p class="caption">Dunkel und schräg: Für die Gestaltung Wiens nahmen sich die Macher den Expressionismus der 1920er-Jahre zum Vorbild.</p>

Dunkel und schräg: Für die Gestaltung Wiens nahmen sich die Macher den Expressionismus der 1920er-Jahre zum Vorbild.

Infos



Hinterland

AT, DE, BEL, LUX/2021, 1oo Min., Thriller


Regie: Stefan Ruzowitzky
Darsteller: Murathan Muslu, Max von der Groeben, Liv Lisa Fries, Marc L­impach, Matthias Schweighöfer, ­Wolfgang Pissecker, uvm.

Drehbuch: Robert Buchschwenter, ­Hanno Pinter, Stefan Ruzowitzky

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