Witzig, brutal und völlig abgefahren

Ein bisschen Liebe, viel Tod und ein paar Roboter: Die dritte Staffel der Anthologie-Animationsserie „Love, Death & Robots“ ist da – durchgeknallter und düsterer als je zuvor. Ab 18!

Weniger ist mehr: Hatte die erste Staffel noch 18 Folgen zu bieten, fiel die 2021 erschienene zweite Season mit nur acht Episoden sehr kurz aus. Auch Staffel 3 umfasst nur neun Folgen. Die haben es allerdings in sich – und sind nichts für Kinderaugen (oder Zartbesaitete): In sieben bis 21 Minuten erzählen die Macher fantastische, verstörende und – den passenden Humor vorausgesetzt – witzige Kurz­geschichten, die mitunter völlig „over the top“ sind und noch lange in Erinnerung bleiben.

Droiden, Zombies und mehr

So gibt es etwa ein Wiedersehen mit einem Droiden-Trio aus der ersten Staffel, dass sich in einer postapokalyptischen Welt über den Untergang der Menschheit lustig macht. In einer anderen Folge löst ein Paar, das Sex auf einem Friedhof hat, eine Zombieapokalypse aus. Wie auch in den vorherigen Staffeln ist jede Episode in einem eigenen Animationsstil gehalten – von Zeichentrick bis Fotorealismus. Wer damit was anfangen kann: anschauen! HK

Love, Death & Robots
– Staffel 3

(Netflix)

USA/2022, Animations-Anthologie
Action/Thriller/Horror
9 Episoden je 7 bis 21 Minuten

Von: Tim Miller, David ­Fincher, ­Jennifer Miller, Josh Donen

Fazit: Apokalyptisch, kreativ und in jeder Hinsicht kurzweilig: Die dritte Staffel „Love, Death & Robots“ ist zum Schmunzeln, Staunen und Schaudern – und in knapp zwei ­Stunden durchgebingt.

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