Die Jagd nach Erfolg – um jeden Preis

„King of Stonks“ nimmt sich den „Wirecard“-Skandal zum Vorbild und ist eine ­schonungslose und kurzweilige Satire über Reichtum und Gier. Bild: Netflix

„King of Stonks“ nimmt sich den „Wirecard“-Skandal zum Vorbild und ist eine ­schonungslose und kurzweilige Satire über Reichtum und Gier. Bild: Netflix

In „King of Stonks“ will ein IT-Manager die Karriereleiter bis ganz nach oben erklimmen – und muss sich mit einem Porno-Boss und der Mafia herumschlagen. Die sechsteilige Mini-Serie der Macher von „How To Sell Drugs Online (Fast)“ läuft ab sofort auf Netflix.

Im Mittelpunkt der deutschen, im FinTech-Kosmos angesiedelten Netflix-Serie der „bildundton­fabrik“ („How To Sell Drugs Online (Fast)“, „Neo Magazin Royale“) steht der ehemalige Programmierer Felix Armand (Thomas Schubert, „Atmen“). Bei seinem beruflichen Aufstieg im Unternehmen Cablecash sieht er sich mit einigen Problemen konfrontiert: Einerseits steht ihm sein eigenes großes Ego immer wieder im Weg, andererseits aber auch das noch größere seines Chefs Magnus (Matthias Brandt). Als ein Journalist Verbindungen zwischen Cablecash, der Pornoindustrie und weiteren dubiosen Gestalten aufdeckt, werden die Probleme nicht weniger. Drogen, Mafia, Geld­wäsche – hier wird nur wenig ausgelassen.  HK

King of Stonks

(Netflix)

DE/2022, Comedy

6 Episoden je 45 bis 50 Minuten


Produktion: Philipp Kässbohrer, Matthias Murmann, Jan Bonny

Darsteller: Thomas Schubert, ­Matthias Brandt, Larissa Sirah ­Herden uvm.

Bewertung: