Licht und Schatten

„Die Ringe der Macht“ auf Amazon.

„Die Ringe der Macht“ auf Amazon.

So lautet das Fazit nach der ersten Staffel von ­Amazons Mittelerde-Serie „Herr der Ringe – Die Ringe der Macht“.

Für die unfassbare Summe von einer Milliarde US-Dollar wäre mehr gegangen: In ihren besten Momenten erinnert die Serie tatsächlich an Peter Jacksons Meister-Trilogie, doch diese sind leider recht spärlich gesät. Schlecht geschriebene Drehbücher und teils blasse oder nervige Figuren (Galadriel, wir blicken auf dich wie das Auge Saurons), reißen den Zuschauer immer wieder aus dem Geschehen. Das machen auch die mitunter wirklich atemberaubende Inszenierung und Highlights wie die Zwerge nicht wett. Übrig bleibt eine solide Fantasy-Serie, die ihrem großen Namen nur bedingt gerecht wird. Es bleibt zu hoffen, dass Amazon in der zweiten Staffel (auf die Fans mindestens bis 2024 warten müssen) mehr aus der fantastischen Vorlage von J.R.R. Tolkien herausholt. Der Grundstein dafür wäre gelegt.  HK

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