The Last of Us

Der Endgegner der Menschheit ist ein Pilz: Am vergangenen Montag startete auf Sky das HBO-Horror-Survival-Drama „The Last of Us“.

2003: Medien berichten von einer neuen, sich rasant ausbreitenden Krankheit. Der Ursprung der Pandemie: die Pilzart Ophiocordyceps unilateralis, kurz Cordyceps. Ein „Nicht-ganz-so-Fun-Fact“: Diesen parasitären Pilz gibt es tatsächlich. In der Realität befällt er Dschunge­lameisen und verwandelt diese in, nun ja, „Zombieameisen“. In der neunteiligen Serie hat nun eine mutierte Art auf die Menschheit übergegriffen und verwandelt ­seine Wirte in blutrünstige Bestien. Schnell bricht pures Chaos aus – und die Gesellschaft in kürzester Zeit zusammen. Inmitten dieser Apokalypse: Der Familienvater Joel (Pedro Pascal, „The Mandalorian“, „Game of Thrones“), der gleich zu Beginn der Pilotfolge einen erschütternden Schicksalsschlag erlebt. Im Laufe der Geschichte trifft er auf die junge und geheimnisvolle Ellie (Bella Ramsey, ebenfalls „Game of Thrones“). Gemeinsam reisen sie quer durch die verseuchte und zerstörte USA. Und tödliche Gefahr lauert hinter jeder Ecke …

Immer montags eine neue Folge

„The Last of Us“ basiert auf dem gleichnamigen PlayStation-exklusiven Videospiel. Die Story und dichte Atmosphäre sorgten für zahlreiche Auszeichnungen und eine riesige Fangemeinde rund um den Globus. Für die Umsetzung der Serie verpflichtete HBO Spieleentwickler Naughty Dog sowie die Produzenten von „Chernobyl“. Und wenn die restlichen Episoden die Qualität des Piloten fortsetzen, hat „The Last of Us“ das Zeug dazu, der Maßstab für alle weiteren Video­spieladaptionen zu werden. Ein Muss für Drama-, Horror und Gamingfans. HK