Olympische

Olympische Spiele in spe. Wie so vieles, sind auch die Olympischen Spiele nicht mehr das, in dessen Sinne sie einst ersonnen wurden. Das Interesse und Mitfiebern mit den teilnehmenden Sportlern ist vermutlich nicht nur mir längst vergangen. Zu sehr hat sich die Großveranstaltung vom positiven Ansinnen seit der Gründung ins Negative gewandelt. Nicht nur großverdienende, sondern auch betrügende Sportler, Betreuer und Funktionäre, sogar mit Wissen höchstrangiger Politiker, agieren bei diesem Anlass. In absehbarer Zeit werden sich diese Spiele offiziell in eine „reine“ Profiveranstaltung wandeln. Statt der fünf Ringe werden Namen von Pharmafirmen oder der Spruch „Wer dopt, betrügt und schmiert am hinterhältigsten“ stehen.

Hans Gamliel, Rorschach

Mietrechtsreform – Hausverstand genügt

Die SPÖ möchte also tatsächlich das Mietrecht dahingehend reformieren, dass dieses noch restriktiver wird. Dass alleine in Vorarl­berg ca. 10000 Wohnungen leer stehen und dies in Verbindung mit dem vermieterunfreundlichen Mietrecht steht, wird hier völlig vergessen. Dabei würde es genügen, einfach den Hausverstand einzuschalten. Die Lösung der hiesigen Wohnprobleme liegt in der Liberalisierung des Mietrechts in Verbindung mit Steuererleichterungen für Mieteinnahmen. Selbstverständlich darf ein vernünftiger Mieterschutz nicht außer Acht gelassen werden – aber bitte mit Augenmaß. So kommen mehr Wohnungen auf dem Markt und die Preise würden sinken. Der SPÖ scheint es aber nicht um praktische Lösungen im Sinne der Gesellschaft zu gehen, sondern viel mehr um den Schutz ihres – vor allem in Wien befindlichen – Mieterklientels.

Christian Fiel, Feldkirch

Nachhilfe umsonst?

Die hohen Kosten für die Nachhilfe könnten sich viele auf einfache Weise ersparen: Wenn die Schüler im Unterricht wirklich aufmerksam sind und mitdenken, egal ob es sie gerade interessiert oder nicht.

Viele haben während der Stunde unterm Pult das Handy laufen (Spiele und SMS), viele schwätzen und denken über andere Dinge nach.

Viele sind spätnachts noch im Internet am chatten oder Videos schauen und morgens nicht ausgeschlafen.

Da sind die Eltern gefordert, aufmerksam zu sein und das abzustellen.

Eltern, die selber Bücher lesen, den Horizont der jungen Menschen für Bildung und Wissen öffnen, die Neugierde wecken und Tugenden wie Pflichtbewusstsein, Höflichkeit und Arbeitseifer vorleben und verlangen, sind das beste Beispiel und Mittel. Keine Schule kann die ordentliche Erziehung zuhause ersetzen. Die Zahl der Nachhilfeschüler würde nach meiner Beobachtung damit um die Hälfte zurückgehen.

Also auf zur Tat, am Besten schon jetzt in den Ferien.

Joachim Mayer, Göfis

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