Vorteilsnahme abstellen

Jeder Staatsbürger hat es begriffen. Das politisch verantwortliche Kollektiv Österreichs in Verwaltung und Kammerwirtschaft ist nur noch bestrebt, die seit Jahren eingeschlagene Schuldenwirtschaft auf Kosten zukünftiger Generationen zu verlängern, um ihre ungerechten Privilegien im Sammeln von Ruhebezügen monopolartig zu finanzieren. Hierin sind sich alle etablierten Parteien einig und missbrauchen zur Bereicherung ohne Gegenwert für diese Günstlinge, die von produktiven Arbeitern und Angestellten erbrachte Wertschöpfung. Daran geht jedes Staatsgebilde auf die Dauer zu Grunde. Ein nachhaltig ökonomisch geführter Staatshaushalt hat obersten Vorrang und in der EU sind keine Monopole mehr vorgesehen. Abgang 2015 6,5 Mrd. Euro neu zum Schuldenstand Österreichs und das seit Jahren. Die Zeit ist reif, diesen Missstand der kollektiven Vorteilsnahme sofort abzustellen und kann nur durch eine neue, gerechte Steuerreform für diesen angerichteten Volksschaden bereinigt werden. Alle öffentlichen Ein- und Mehrfachpensionsansprüche für Personen zusammengezählt sind rückwirkend ab 2010, ab einem Monatsbezug über 5000 Euro brutto mit einer gerechten Einkommensteuer von 110 Prozent zu belegen und einzufordern. Ein öffentliches Pensionssystem für alle gleich ist kostensparend zur Grundversorgung zu installieren. Nur mit großer Eigenverantwortung aller Staatsbürger und Verantwortlichen der Verwaltung können wir die Zukunft in und mit der EU ökonomisch gestalten und alles irritierende falsche Geschwätz erübrigt sich damit.

Alwin Rohner, Lauterach

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