„Oma-Revolte“ 2

Dass eine betont „junge Zeitung“, wie Wann & Wo, Leserbriefe abdruckt, die dem Anliegen der Omas helfen, ist toll. Damit Sie sicher sein können, dass nicht eine Unwürdige verteidigt wird, erlauben Sie mir kurz ein paar Bemerkungen. Laut „Wiener Zeitung“ war ich von 1980 bis 1983 bei dieser Partei. In dieser Zeit wurde ich nicht einmal angezeigt, da ich ja nichts Ungesetzliches begangen habe. Als die Partei fünf Jahre nach meinem Weggang verboten wurde, hatte das so absolut nichts mit mir zu tun, sodass ich nicht einmal als Zeugin geladen worden war. Ich lasse mich nicht mundtot machen, da meine Mitstreiter dies nicht wünschen. Unsere Forderung ist ein „Anerkennungsbeitrag für Erziehungsarbeit“ oder kurz „Erziehungsbeitrag“ für die vor 1955 geborenen Mütter (in Einzelfällen Väter) 50 Euro pro Kind, pro Monat, unversteuert, ohne Kürzung der Sozialleistungen. Vom Sozialreferenten im roten Sozialministerium wurde dies am 30. August als vom Familienlastenausgleich finanzierbar benannt, natürlich aber nicht zugesagt. Bis zum 31. August hatte die „Oma-Revolte“ (und nicht ich) die schriftliche Unterstützungserklärung der drei Spitzenkandidaten Lunacek, Strache und Kern erhalten. Von Kurz kam niemals eine Antwort, dieser junge Mann hat es offenbar nicht so mit den Omas. Es darf aber verlangt werden, dass wenigstens die Unterstützer ihr Wort halten.

 Mag. Gertraud Burtscher,  Bludesch

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