Parkplätze desSV Satteins

Am 30. 8. habe ich mein Fahrzeug auf dem Parkplatz des SV Satteins für zwei Stunden abgestellt. Das Verbotsschild mit dem Hinweis, dass es sich hier um einen Privatparkplatz handelt und zuwiderhandeln mit einer Besitzstörungsklage geahndet wird, habe ich gesehen. Da kein Spielbetrieb war und nur einer der dreißig Parkplätze belegt war, habe ich es gewagt, mein Auto dort zu parken. Die Strafe folgte auf den Fuß mit einer Besitzstörungsklage. Laut Rechtsanwalt habe ich den Besitz des Obmannes des SV Satteins gestört. Ich kann es verstehen, wenn eine Privatperson, die in Parkplätze investiert, das Recht hat zu bestimmen, wer auf den Parkplätzen parken darf. Weder der Obmann noch die Mitglieder des SV Satteins haben die Parkflächen bezahlt. Der Spielbetrieb, die Flächen und das Gebäude werden überwiegend aus Steuergeldern und Spenden finanziert. Die Parkplätze sollten der steuerzahlenden Bevölkerung während der spielfreien Zeit zur Verfügung gestellt werden. Es wird sicher eine intelligentere Lösung geben, als die Parkflächen des SV Satteins während der spielfreien Zeit autofrei zu halten und Parkern wie mich, einem Besucher seiner Heimatgemeinde über den Rechtsanwalt zu klagen.

 Gerold Bertsch, Hohenems

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