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Feuerwerk in den Gemeinden

Verstreut auf Wiesen: Raketenreste in Meiningen.  Foto: Feistenauer

Verstreut auf Wiesen: Raketenreste in Meiningen.  Foto: Feistenauer

Liebe Frau Wörndle, wir stimmen den Aussagen Ihres Lesebriefes (W&W, 31. Dezember 2017) zu, allerdings möchten wir bezüglich der Gemeinden, die Alternativen bieten, etwas richtigstellen. In Meiningen ist es leider nicht so, dass es nur das große Feuerwerk am Neujahrsabend durch die Feuerwehr gibt. Am Silvesterabend (und eigentlich fast den ganzen Tag hindurch) wird geböllert, was das Zeug hält! So gesehen ist unsere Gemeinde an zwei Abenden belastet oder andersrum gesagt, wir haben sogar „100% mehr Feuerwerk“ als die anderen Gemeinden in Vorarlberg.Ein zentrales Feuerwerk würde nicht nur die Menge an Feuerwerkskörpern reduzieren, auch der Zeitrahmen wäre überschaubar! Für uns als Landwirte sind nicht nur die verängstigten Tiere ein Problem, denn nach der Schießerei ist vor der Sauerei. Auf unseren Wiesen sind als Folge überall die Raketenreste verstreut, die wir entsorgen müssen. Das nimmt nicht wenig Zeit in Anspruch. Wir würden es wirklich sehr begrüßen, wenn das Feuerwerk auf einen einzigen Abend beschränkt wäre und das dann bedeuten würde, private Feuerwerke zugunsten eines öffentlichen zu verbieten – das wäre echter Fortschritt!

 
 Angelika und Bernhard Feistenauer, Meiningen

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