Foodsharing

Zum W&W-Artikel vom 2. April. Die Foodsharing community besteht aus Menschen, die sich privat in ihrer Freizeit aktiv gegen Lebensmittelverschwendung einsetzen, und vor allem mit Betrieben kooperieren, Lebensmittel direkt im Supermarkt abzuholen, bevor die Mitarbeiter das Essen in den Müll werfen. Nicht Transport-konforme „krumme“ LM sind nur ein sehr geringer Prozentsatz. Man kann auf foodsharing.at ein kleines Quiz machen, lernt die Regeln kennen und darf dann als „Foodsaver“ direkt bei Betrieben Essen abholen gehen. Privat sharen/teilen sich Foodsharer ihr Essen ebenso. Man registriert sich und teilt seine virtuellen „Essenskörbe“ mit seiner Nachbarschaft. Oft sind die Augen größer, als das, was man essen kann. Bevor es schlecht wird, einfach Foto machen und reinstellen. Oft dauert es weniger, als einen Tag, und jemand kommt vorbei und holt es ab. Wir wollen die Arbeit/Energie/Ressourcen, die für die Entstehung dieser Produkte aufgewendet wurde, wertschätzen und den Artikel aufessen. So wie es gedacht ist. „Fairteiler“ sind Kühlschränke (siehe W&W)in öffentlichen Orten wie Restaurants, Bars, Theatern, wo Menschen Essen hinbringen können/Essen frei nehmen können. Es geht absolut nicht darum, ob man sich das Essen selber leisten kann. Es geht darum, das Essen, welches im Überschuss produziert wird, zu verwerten. In Zentraleuropa Millionen Tonnen Lebensmittel wegzuwerfen, finde ich ein Verbrechen. Deshalb brauchen wir foodsharing in Österreich, auch in Vorarl­berg!

 Daniela Fitz, Wolfurt

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