Kälbertransporte/Tiertransporte

Zum Leserbrief von Anita Hofer im WANN & WO vom 1. April. Höhere Beträge für die Kälber zu bezahlen, ist unrealistisches Wunschdenken, da sie „Milchrasse“-Kälber sind und für die Milchindustrie nicht genutzt werden können, weil sie männlich sind. Ebenso wenig kann man sie für die Fleischindustrie nutzen, weil die Tiere für die Fleischaufzucht zu wenig schnell – um wirtschaftlich rentabel zu sein – Muskelfleisch ansetzen. Somit sind sie quasi doppelt überflüssig. Ergo zahlt man für diesen „Müll“ „a paar lumpige Euro“, verarbeitet sie zu püriertem Schübling, damit „ma us am Müll ou no an köriga Gwinn durch Verkauf an den Verbraucher macha ka“. Wie Sie bereits gesehen haben sind die Transporte ständig überfüllt, weil man nur auf eines aus ist, und das ist die Geilheit auf Profit. Außerdem ist es auch kaum möglich, schärfere Kontrollen durchzuführen, zumal Sie vielleicht bereits gesehen haben, dass die Behörden da nichts unternehmen und die Details über die Transporte von Tierschutzvereinen aufgedeckt werden. Die Transporte finden zudem immer nachts statt, damit der Normalbürger nie etwas davon mitbekommt. Wie kommen Sie auf die Idee, dass es eine sogenannte „Schlachtlösung“ überhaupt gibt? Warum ist Töten eine Lösung? Das verstehe ich nicht. Glauben Sie, ein Tier, ein Schwein, ein Kalb, ein Huhn, eine Ente, ein Hase, ein Fisch, ein Reh … gibt freiwillig, bereitwillig für den Menschen sein Wertvollstes her, was es hat – sein eigenes Leben? Bestimmt nicht. Deshalb gibt es auch keine moralisch ethisch vertretbare Tötung von Tieren! Eine Lösung ist: vegan leben.

 
 Daniela Fitz,

 Wolfurt Achkurve

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