Vandalenakte in Hohenems

Die Installation „155 Schritte ins Paradies“ wurde schon wieder beschädigt. Da ich sie nicht gesehen habe, traue ich mir auch kein Urteil darüber zu, ob es sich dabei wirklich um ernsthafte Kunst handelt. Die Beschädigungen sind natürlich zu verurteilen.

Ich kann mir allerdings vorstellen, dass besonders in Anbetracht vergangener Installationen – ich vermeide dabei bewusst das Wort Kunst – wie die rot angemalten Steine am Bach in Hohenems, aufgestapelte Betonziegel und verfaulendes Fleisch (Sondermüll) im Kunsthaus Bregenz so manche Zeitgenossen den starken Drang verspüren, als Müllmänner (natürlich auch Frauen) tätig zu werden. Womit ich natürlich nicht sagen möchte, dass auch nur Teile der modernen Installationen als Müll zu bezeichnen sind!

 DI Dr. Bernd Oesterle, Hard

Wann & Wo | template